Selbst von Styrum bis Mintard lässt es sich famos wandern

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“ – das soll schon der deutsche Dichter- und Wanderfürst Johann Wolfgang von Goethe gewusst haben. Unsere Ruhrstadt lässt sich trefflich auf zwei Füßen erkunden: Acht offizielle Wanderkarten stellt das Mülheimer Stadtmarketing dafür bereit, darunter – und wenig überraschend – der Uhlenhorst, das Ruhrtal, das Hex- und Rumbachtal sowie der Entenfang.

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„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“ – das soll schon der deutsche Dichter- und Wanderfürst Johann Wolfgang von Goethe gewusst haben. Unsere Ruhrstadt lässt sich trefflich auf zwei Füßen erkunden: Acht offizielle Wanderkarten stellt das Mülheimer Stadtmarketing dafür bereit, darunter – und wenig überraschend – der Uhlenhorst, das Ruhrtal, das Hex- und Rumbachtal sowie der Entenfang.

Doch auch durch das eher städtische Styrum oder Speldorf latscht es sich famos. Und wer hätte etwa vermutet, dass ausgerechnet mitten durch unser Städtchen der Jacobsweg führt? Der pedestrische Pilger wird von Heißen aus 10,6 Kilometer über die Gracht und den Dickswall schnurstracks über die Schloßbrücke geleitet. Weiter geht es allerdings durch Broich und Speldorf über die verkehrsreiche Duisburger Straße – Pilgern kann eben auch eine auferlegte Buße sein. Bis zum Grab des Apostels Jakobus in Spanien sind es dann noch über 2000 Kilometer.

Historisch geht es in Mintard los

Schöner ist da der historische Wanderweg vom Mintarder Wasserbahnhof bis zum Schloß Styrum. Er führt an der Mintarder Dorfstraße und der St. Laurentius-Kirche vorbei, besucht das Kloster und das Dorf Saarn, bis er durch die Auen zum Schloß Broich schlendert – mit einem Schlenker zum Max-Planck-Institut und zurück durch die Altstadt, die bei einer historischen Tour nicht fehlen darf. Nach der Camera Obscura geht es über die Styrumer Ruhrbrücke zum Aquarius und zum Schloß Styrum. An der Thyssenbrücke und nach gut 15 Kilometern endet die Tour. Die acht Teilkarten der Mülheimer Wander- und Reitkarte lassen sich zu eigenen Routen kombinieren oder man folgt den kurz aber nachvollziehbar beschriebenen Touren. Zwischen fünf und 58 Kilometer sind die Strecken lang, wobei die längste einmal um Mülheim herum führt.

Auf den Teilstrecken sind besondere Wanderstrecken wie Pilgerweg, Neanderland Steig, Historischer Wanderweg oder eben der Mülheimer Rundweg unmissverständlich markiert. Zudem zeigen die Karten wichtige Sehenswürdigkeiten wie die Mausegattsiedlung, Kunstmuseum, Altstadt und natürlich die zahlreiche Gastronomie.

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