Oldtimerausfahrt

Oldtimer-Aktion in Mülheim bringt Spende für Kindernothilfe

Rund um den Kirchenhügel waren am Sonntag wieder Oldtimer unterwegs. Beispielsweise konnte man in einen eleganten MG TD steigen, Baujahr 1951 (vorne li.)

Rund um den Kirchenhügel waren am Sonntag wieder Oldtimer unterwegs. Beispielsweise konnte man in einen eleganten MG TD steigen, Baujahr 1951 (vorne li.)

Foto: PR-Fotografie / Köhring

Mülheim.  Auf dem Mülheimer Kirchenhügel sind am Sonntag zwölf Oldtimer vorgefahren. Die Tour sollte Spaß und Spenden bringen. Beides hat wieder geklappt.

Wer auch immer das Wetter göttlicherseits organisiert: Er oder sie war am Sonntag auf Seiten der Oldtimerfans auf dem Mülheimer Kirchenhügel. Bei niederschlagsfreien 24 Grad konnten Aktive der Vereinten Evangelischen Kirchengemeinde ihre Benefiz-Aktion zum nunmehr dritten Mal durchführen. Starkregen oder Tropensonne hätten den Fahrspaß in den teilweise offenen Wagen doch deutlich gemindert.

Ideales Wetter für die teilweise offenen Wagen

So sieht es auch Pfarrer Justus Cohen, der zu den Veranstaltern der Oldtimerausfahrt gehört und sich mit seinem 1958er Austin-Healey Sprite auch wieder selber beteiligt hat. Übrigens kein reiner Garagenwagen, wie Cohen versichert, sondern ein Fahrzeug, das tatsächlich genutzt werde: „Im vergangenen Jahr sind meine Frau und ich damit 1600 Meilen durch Schottland gefahren. Es hat geregnet wie Hulle. Ein sehr elementares Erlebnis.“ Denn der Austin-Healey Sprite hat kein Dach.

Oldtimer-Aktion findet seit 2017 statt

Insgesamt zwölf historische Automobile waren diesmal bei der Spritztour dabei, die sich Oldtimer-Fans aus der Altstadtgemeinde 2017 ausgedacht und seitdem jedes Jahr wiederholt haben. Ältestes Modell war ein Vorkriegswagen, ein blauer Ford A von 1928, besonderer Blickfang auch ein Messerschmitt Kabinenroller Cabriolet - ausgesprochen eng geschnitten.

Gegen eine Spende für die Kindernothilfe konnte man in einem dieser Modell Platz nehmen und sich über eine viertelstündige Runde chauffieren lassen, deren schönster Abschnitt an der Mendener Straße direkt am Ruhrufer entlang führt. Die Oldie-Fahrer waren gut ausgebucht, so dass am Ende wieder, inklusive Grillgut- und Getränkeverkauf, tausend Euro gespendet werden können.

Eingestimmt wurden die Oldtimerbesitzer und Gäste durch den Sonntagsgottesdienst, in dessen Mittelpunkt Pfarrerin Annegret Cohen die erste Mondlandung vor 50 Jahren stellte. Technik von früher, die heute noch begeistert, genau wie die bildschönen alten Autos.

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