Entlaufene Schlange

Mülheims entkrochene Schlange ist wieder eingefangen

Die Königsnatter, die in Mülheim in der vergangenen Woche mehrfach gesehen wurde, konnte von der Feuerwehr an der Hauptschule am Hexbachtal eingefangen werden.

Die Königsnatter, die in Mülheim in der vergangenen Woche mehrfach gesehen wurde, konnte von der Feuerwehr an der Hauptschule am Hexbachtal eingefangen werden.

Foto: Feuerwehr

Mülheim.  In einer Mauer der Schule am Hexbachtal in Mülheim-Dümpten wurde die ungiftige Königsnatter gefunden. Die Feuerwehr hat die Schlange eingefangen.

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Die rot-schwarze Königsnatter, die in dieser Woche immer wieder in Mülheim gesehen wurde, kriecht nicht länger durch Dümpten. „Wir konnten die Schlange einfangen“, teilt Feuerwehrchef Thorsten Drewes mit.

Am Freitagnachmittag sei das Tier von mehreren Leuten gesehen worden, gegen 14.30 Uhr rückte die Tierrettung der Feuerwehr aus. Sie fand die Schlange an der Hauptschule am Hexbachtal in einem Mauerspalt vor. „Wir mussten drei bis vier Steine entfernen, um die Schlange zu befreien“, erklärt Drewes. Dann fing die Feuerwehr sie mit einer speziellen Schlinge ein.

Besitzer ist weiterhin unklar

Wem die Schlange gehört, ist weiterhin unklar. „Wir haben nun seitens des Ordnungsamtes entschieden, die Schlange durch die Feuerwehr in das Reptilium ,Terrazoo’ nach Rheinberg zu bringen“, sagt Kerstin Kunadt, stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes. Dort wird sie artgerecht untergebracht.

Schon am Montag und Dienstag hatte das Kriechtier Einsätze der Polizei in Dümpten ausgelöst, trotzdem konnte es vorher nicht eingefangen werden. Weil die Stadt die Königsnatter mit Hilfe des „Terrazoo“ als eindeutig ungiftig identifizieren konnte, stellte die Stadt die Suche nach kurzer Zeit ein. „Für die Bevölkerung ging keine Gefahr aus“, sagte Stadtsprecher Volker Wiebels.

Auffällige, harmlose Tiere

Kö­nigsnat­tern sind laut Stadt sehr auf­fäl­li­ge, harmlose Tiere: Die un­gif­ti­gen, harm­lo­sen Schlan­gen sind zwi­schen 50 Zen­ti­me­ter und zwei Meter lang. Sie sind ziem­lich dünn und tra­gen ein bun­tes Strei­fen­mus­ter in rot, oran­ge, apri­cot­far­ben, schwarz, weiß, gelb, braun oder grau. Die roten Strei­fen sind immer durch schma­le schwar­ze Strei­fen be­grenzt.

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