Flohmarkt

Die Heimaterde in Mülheim wird wieder zum Hoftrödelmarkt

Große und kleine Schätze gab es schon beim 1. Hoftrödel auf der Mülheimer Heimaterde zu entdecken. In diesem Jahr wird es am 14. September eine zweite Auflage geben.

Große und kleine Schätze gab es schon beim 1. Hoftrödel auf der Mülheimer Heimaterde zu entdecken. In diesem Jahr wird es am 14. September eine zweite Auflage geben.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Mülheim.  Beim zweiten Hoftrödel auf der Heimaterde darf im September wieder getrödelt werden. Dazu gibt es eine besonders praktische Neuerung für alle.

„Irgendwann hatte ich die Idee – und dachte mir: Das könnte man ja mal machen. Und dann habe ich es einfach gemacht.“ Das antwortet Andreas Scheidereiter, wenn man ihn nach dem fragt, was im vergangenen Jahr ziemlich erfolgreich an den Start gegangen ist. Und in diesem Jahr eine zweite Auflage erfährt: der Hoftrödel auf der Heimaterde. Unterstützung für Organisator Scheidereiter gibt es in diesem Jahr ganz neu von der Siedlervereinigung Heimaterde 1919.

Der Hoftrödel findet am 14. September statt, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Dann wird die Heimaterde wieder zu einem riesigen Trödelspaß – für alle, in der eigenen Einfahrt oder im eigenen Vorgarten. Die Anmeldungen laufen noch bis zum 7. September. Organisator Andreas Scheidereiter freut sich schon jetzt.

Trödler gaben im vergangenen Jahr ein positives Feedback

Denn: „Im vergangenen Jahr gab es zu bestimmt 95 Prozent ein positives Feedback der Trödler.“ Teilweise sei sogar auch der Wunsch aufgekommen, die Veranstaltung mehrmals im Jahr laufen zu lassen. „Das ist aber organisatorisch nicht ganz so einfach“, so Scheidereiter.

Die Siedlervereinigung stellt in der Zusammenarbeit mit Andreas Scheidereiter in Sachen Planung und Organisation unter anderem die eigene Homepage zur Verfügung. Hier können sich die Interessierten anmelden, ganz einfach über ein Onlineformular.

Alle Trödler sind online auf einer Straßenkarte verzeichnet

Ziemlich hilfreich und praktisch ist eine weitere Sache, die in Zusammenarbeit mit der Heimaterde entstanden ist: Es gibt eine Straßenkarte im Internet, auf der alle Trödler verzeichnet sein werden. Sie ist schon jetzt online, wird derzeit immer wieder aktualisiert.

Mitmachen kann jeder von der Heimaterde, der möchte. Es gibt aber Bedingungen: Der Trödelstand muss auf eigenem Grund und Boden stehen, öffentliche Flächen sind tabu. Was nicht angeboten werden darf: Neuware, Alkohol (auch kostenlos), Speisen und Getränke.

Im vergangenen Jahr hatten sich 140 Siedler von der Heimaterde beteiligt

Ansonsten ist in Sachen Angebot und Verkauf nahezu alles erlaubt – alte Schätzchen, liebe gewonnene Dinge, für die aber leider kein Platz mehr ist, Porzellan, Spielzeug, Kleidung, Bücher und und und...

Im vergangenen Jahr hatten sich 140 Siedler beteiligt. „Bislang haben sich schon 80 Teilnehmer angemeldet“, berichtet Scheidereiter. Er geht davon aus, dass in diesem Jahr mindestens genauso viele Menschen mitmachen wollen, beim Trödelfest unter Nachbarn.

„Schön ist, dass man so mit den Nachbarn ins Gespräch kommt.“

Das ist es auch, worum es Andreas Scheidereiter und der Siedlervereinigung geht: „Schön ist, dass man so mit den Nachbarn ins Gespräch kommt“, so Scheidereiter. Vielleicht auch mit den Menschen, die nicht im nächsten Umfeld wohnen. „Vielleicht entstehen so auch neue Freundschaften.“

Anmeldungen sind auch per E-Mail möglich unter hoftroedelheimaterde@gmail.com

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