Statistik

Zwölf Prozent weniger Einwohner in 2040 in Neukirchen-Vluyn

Das Rathaus von Neukirchen-Vluyn.

Das Rathaus von Neukirchen-Vluyn.

Foto: Markus Weissenfels / FUNKE Foto Services

Neukirchen-Vluyn/Moers/Kamp-Lintfort.  Das Statistische Landesamt liefert Modellrechnung zur Bevölkerungsentwicklung. Da gibt es Überraschungen, auch in Moers und Kamp-Lintfort.

Nach einer Modellrechnung zur zukünftigen Bevölkerungsentwicklung, die das Statistische Landesamt IT NRW am Montag veröffentlicht hat, wird die Bevölkerung in Neukirchen-Vluyn, Kamp-Lintfort und Moers in den nächsten 20 Jahren zurückgehen. Dabei schrumpft die Einwohnerzahl in Neukirchen-Vluyn im Vergleich zu den Nachbarstädten besonders stark: Nach den Berechnungen würden in Neukirchen-Vluyn im Jahr 2040 mit 23.755 zwölf Prozent weniger Einwohner leben, als zum Stichtag 2018 mit 26.990. In Moers schrumpft die Bevölkerung im gleichen Zeitraum nur um 1,6 Prozent (103.949/102.333 Einwohner), in Kamp-Lintfort um 4,4 Prozent (37.346/35.689). Gleichzeitig steigt die Zahl der älteren Menschen.

Während sowohl in Kamp-Lintfort als auch in Moers bei den Altersgruppen zwischen 10 und 16 Jahren und zwischen 16 und 20 Jahren noch eine positive Entwicklung abzusehen ist – in Moers zusätzlich noch bei jungen Erwachsenen zwischen 19 und 25 Jahren – nimmt in Neukirchen-Vluyn lediglich der Anteil der 65- bis 80-Jährigen (+ 19,8 Prozent) und der der über 80-Jährigen (+19,3 Prozent) zu. Demnach würden 2040 in Neukirchen-Vluyn mit 7780 ein knappes Drittel der Einwohner über 65 Jahre sein. Besonders stark verliert Neukirchen-Vluyn bei der Gruppe der 25- bis 40-Jährigen – hier sind es 32 Prozent.

Vor allem bei den über 80-Jährigen legt Moers rasant zu: Laut der Berechnung verzeichnet die Grafenstadt hier ein Plus von 50, 3 Prozent. Heißt in Zahlen: 2040 würden demnach 10.721 Menschen dieser Altersgruppe in Moers leben – fast jeder zehnte Moerser wäre dann 80 Jahre oder älter.

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