Fit in den Frühling

Wo das Laufen in Kamp-Lintfort am meisten Spaß macht

Hannes Hücklekemkes.

Hannes Hücklekemkes.

Foto: Erwin Pottgiesser

Kamp-Lintfort.   Hannes Hücklekemkes kennt die schönsten Laufstrecken in seiner Heimatstadt. Von der 5-Kilometer-Runde bis zum Halbmarathon ist alles dabei.

Auch in Kamp-Lintfort können Sportbegeisterte sich im Frühling fit laufen. Hannes Hücklekemkes vom SV Alemannia Kamp gibt Läufern, Walkern und Spaziergängern einige Tipps zu den schönsten Strecken in und um die Laga-Stadt. Von der Kurzstrecke bis zum Halbmarathon ist alles dabei.

Schließlich hat der Leichtathletik-Trainer schon vor vielen Jahren die ersten größeren Läufe in der in der Stadt organisiert. Wie den Kamper Klosterlauf, den er vor 27 Jahren aus der Taufe hob, und der damals als härtester und schönster Wald- und Crosslauf galt.

Vom Kloster zum Schulzentrum Neukirchen-Vluyn

Als eine Art Freundschaftsstrecke über die Stadtgrenze hinaus kann der Lauf vom Kloster Kamp zum Schulzentrum Neukirchen-Vluyn gesehen werden. „Das ist eine Etappe des ehemaligen Vier-Städte-Laufs“, sagt der Fachmann. Zehn Kilometer sind’s.

Wer auch noch den Rückweg läuft, schafft gleich einen Halbmarathon: Vom Kloster aus geht’s die Rheurdter Straße am Sportplatz vorbei, dann links in die Feldstraße und über die B 510, am Eyller Berg vorbei, an der kleinen Eyller Kirche rechts in die Eyllerdickstraße und den Waldweg, an der Reithalle vorbei, über die Geldernsche Straße, die Vluyner Straße vorbei am Monterkampshof, dann nach Überqueren der Hochkamerstraße in den Güllixweg und links durch die Felder Richtung Schulzentrum.

„Den Vier-Städte-Lauf gab’s bis 2011. Parallel dazu starteten wir seit 27 Jahren den Kamper Klosterlauf, wie er sich damals noch nannte“, berichtet Hücklekemkes. „Heute nennt er sich nach unserem Sponsor NRZ-Klosterlauf. Er steigt immer am 3. Oktober“, schildert der Leichtathletik-Trainer. Tatsächlich habe man im vergangenen Jahr mit rund 1000 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung beim Klosterlauf erzielt.

Laufen auf der alten Cross-Strecke

Eine landschaftlich schöne Fünf-Kilometer-Runde, so Hücklekemkes, starte am Abteiplatz in Richtung Klostergarten. „Dort oben nimmt man die rechte Wegschräge nach unten, dann durch die Gartentore, unten rechts am Garten vorbei Richtung B 510 und Dachsbergschänke.“ Dort nach rechts in die Mühlenstraße und wieder rechts in die Rheurdter Straße, dann geht’s gleich wieder zum Klosterberg. „Kurz vor der Rheinberger Straße im Busch rechts Richtung Kloster abbiegen“, erklärt Hücklekemkes weiter.

Eine ähnliche Runde, allerdings erweitert, beginne wie die Fünf-Kilometer-Strecke, biege dann hinter dem Dachsberg rechts in die Bergstraße, nehme den ersten Weg rechts wieder zur Bergstraße und rechts in die Mühlenstraße, dann wieder an der Rheurdter Straße in Richtung Kloster Kamp. „Wer die Runde dreimal läuft, hat einen Halbmarathon geschafft“, ermutigt der Fachmann die Freizeitsportler, auch ‘mal eine längere Tour zu laufen.

Laufen auf der alten Cross-Strecke

Wer’s lieber im Wald mag, für den hat der Alemannia-Mann auch etwas, nämlich einen Teil der ehemaligen Cross-Strecke: „Am Kamper Berg auf dem Waldparkplatz parken. Dann geht’s links Richtung Kamperbrück, dann wieder rechts Richtung Golfplatz. Dort führt ein Wanderweg über den Platz, auf der anderen Seite geht es nach rechts auf eine Runde durch den Niersenbruch, am Soldatenfriedhof vorbei und wieder zurück Richtung Golfplatz und Kamper Berg.“ Zusammen mit dem Niersenbruch seien das gut zehn, ohne Golfplatzüberquerung etwa sechs Kilometer, weiß der Experte.

Leider dürfe der Verein keine Hinweisschilder für Freizeit- oder Vereinsläufer anbringen. „Früher haben wir Laufstrecken für Rennen mit der Kreidekarre gezogen, heute sprühen wir vor großen Läufen farbige Pfeile auf die Fahrbahnen, die nach ein paar Wochen wieder verschwinden“, sagt der Lintforter Sportfreund. Wo es möglich sei, würden zudem abnehmbare Beschilderungen angebracht, auch Flatterband verwende man. 50 Vereinsmitglieder und 20 Bundeswehr-Veteranen stünden allein für den Klosterlauf zur Verfügung. Rund 10.000 Euro Kosten seien aufzubringen. „Daher sind wir für jeden einzelnen Sponsor sehr dankbar“, bekundet Hannes Hücklekemkes.

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