E-Mobilität

Stadt Kamp-Lintfort hat jetzt ein E-Auto als Dienstfahrzeug

Klimaschutzmanager Rüdiger Wesseling, Bürgermeister Christoph Landscheidt und Mobilitätsmanager Axel Witzke demonstrieren in Kamp-Lintfort, wie das Auto Strom tankt

Klimaschutzmanager Rüdiger Wesseling, Bürgermeister Christoph Landscheidt und Mobilitätsmanager Axel Witzke demonstrieren in Kamp-Lintfort, wie das Auto Strom tankt

Foto: Jan Bergmann / Stadt Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort.  Rathausmitarbeiter schätzen das neue Dienstfahrzeug. Kamp-Lintforts Bürgermeister will künftig aber nicht ausschließlich auf E-Mobilität setzen.

Erst seit September gehört das weiße Renault Zoe E-Auto offiziell zum Fuhrpark der Stadt Kamp-Lintfort und hat doch schon 1800 Kilometer auf dem Tacho: „Es ist zwar nur ein ganz kleiner, aber es ist unser Einstieg in die E-Mobilität,“ sagte Kamp-Lintforts Bürgermeister Christoph Landscheidt bei einem Pressetermin am Donnerstag.

Das E-Auto steht allen Mitarbeitern des Rathauses für Auswärtstermine zur Verfügung – und wird rege genutzt, wie der Mobilitätsmanager der Stadt, Axel Witzke, weiß: „Für das Laden des Fahrzeugs wurde extra eine sogenannte Wallbox installiert, die das Fahrzeug schnell laden kann.“

Aktuell gibt es in Kamp-Lintfort zwei öffentliche Ladestationen (Wilhelmstraße und Starterzentrum Dieprahm), betrieben von den Stadtwerken. Laut Bürgermeister Landscheidt sind weitere Ladestationen, etwa am Rathaus und an der geplanten Mobilstation am künftigen Bahnhof.

Auch E-Bike-Ladestationen soll es demnächst geben, und zwar ebenfalls am Rathaus und an der Mobilstation sowie auf dem Laga-Gelände. Eingesetzt wird das E-Auto vor allem auf Kurzstrecken innerhalb des Stadtgebiets: „Diesel- oder Benzinverbrennungsmotoren verbrauchen gerade auf kurzen Strecken besonders viel Kraftstoff, weil der Motor noch nicht warm ist“, erläutert Klimaschutzmanager Rüdiger Wesseling.

Nicht nur auf E-Mobilität setzen

Er finde es wichtig, die Diskussion um E-Mobilität vor Ort anzustoßen, sagte Bürgermeister Christoph Landscheidt. Auch wenn die Stadt nicht ihre gesamte Fahrzeugflotte von heute auf morgen umstellen könne. Außerdem dürfe und könne man auch nicht ausschließlich auf E-Mobilität setzen: „Zum jetzigen Forschungsstand und der Marktsituation sind Elektroautos das Mittel der Wahl. Mittelfristig müssen jedoch auch andere Technologien, wie beispielsweise die Wasserstofftechnologie weiterverfolgt werden.“

„Auch unsere Mitarbeiter, die das E-Auto nutzen, sind Multiplikatoren“, weiß Mobilitätsmanager Axel Witzke. Er hat zunehmend mehr Anfragen von städtischen Mitarbeitern, die sich bei ihm über E-Mobilität informieren.

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