Unfälle

Polizei sucht weiter Zeugen für tödlichen Unfall in Moers

An der Unfallstelle stehen Blumen und Kerzen.

An der Unfallstelle stehen Blumen und Kerzen.

Foto: Arnulf Stoffel / FUNKE Foto Services

Moers.  Die Polizei in Moers sucht weiter Zeugen des tödlichen Unfalls an der Ruhrorter Straße: Wer hat gesehen, welche Ampel „Rot“ oder „Grün“ zeigte?

Die Polizei sucht weiter Zeugen für den schweren Unfall an der Ruhrorter Straße, an dessen Folgen ein Pedelec-Fahrer gestorben ist.

Das Unglück ereignete sich, wie berichtet, am Freitagabend. Der 67-Jährige kam über die Römerstraße und wollte die Ruhrorter Straße überqueren. Dabei wurde er vom Auto eines 33-Jährigen angefahren. Wie eine Polizei-Sprecherin auf Anfrage sagte, gebe es trotz einer ganzen Reihe von Zeugen nur eine Aussage dafür, dass der Autofahrer bei „Rot“ gefahren sei. Sie stammt vom Fahrer eines Pkw, der hinter dem Unfallwagen fuhr. Die Ermittler hoffen auf Zeugen, die diese Aussage bestätigen oder gegebenenfalls entkräften können (02841/1710).

Gar kein Zeuge hat sich bislang gemeldet, der sagen kann, ob die Ampel für den Pedelec-Fahrer „Grün“ oder „Rot“ zeigte. Der Unfallfahrer stehe noch immer unter Schock und habe nicht vernommen werden können, so die Polizeisprecherin weiter.

Als Unfallhäufungspunkt gilt die Kreuzung nicht. Für eine solche Klassifizierung sind die Verkehrsdichte sowie Unfallzahlen und die Schwere der Unfälle entscheidend.

Was nicht bedeutet, dass Konsequenzen ausgeschlossen sind. Man werde prüfen, was möglich und erforderlich ist, versicherte ein Rathaussprecher. Dazu gehöre der Vorschlag einer Bürgerin, die Kreuzung zum Kreisverkehr umzubauen. Ob – und falls ja: welche – Konsequenzen gezogen werden, werde man entscheiden, wenn detaillierte Berichte der Polizei vorliegen. Ob die Einrichtung von Spuren für Linksabbieger und längeren Grünphasen für Fußgänger unmittelbare Folgen des tödlichen Unfalls von 2016 waren, war am Montag nicht zu klären.

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