Hilfe zur Selbsthilfe

Moerser Schüler starten ihren digitalen Adventskalender

Simon Jäschke, Lennart Fischer und Philipp Domagale (von links) zeigen die neu gestaltete Seite ihres „Adventfinums“.

Simon Jäschke, Lennart Fischer und Philipp Domagale (von links) zeigen die neu gestaltete Seite ihres „Adventfinums“.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Moers.  Mit vielen Preisen möchten drei Gymnasiasten aus Moers für hohe Frequenzen auf der eigenen Homepage sorgen. Dafür suchen sie Sponsoren.

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In der Weihnachtszeit des letzten Jahres wurde am Gymnasium Adolfinum ein digitales Erfolgskonzept geboren: Die drei Schüler Philipp Domagala, Lennart Fischer und Simon Jäschke aus der Oberstufe entwickelten den digitalen Adventskalender „Adventfinum“. Mit einer Codekarte konnten sich die Teilnehmer auf der projekteigenen Internetseite einloggen und jeden Tag ein Türchen öffnen. Dahinter versteckten sich von den Schülern der Schule geschriebene Gedichte und mehr als 200 Sachpreise, die von lokalen Unternehmen und Privatpersonen zur Verfügung gestellt wurden. Und was soll man sagen? Das Ding ging quasi aus dem Stand durch die Decke. Rund 1200 Menschen erreichte das Projekt, das 2018 eine Summe von mehr als 3.500 Euro für den Förderverein des Gymnasiums einbrachte.

Von diesem Geld wird das Selbstlernzentrum, in dem Schülerinnen und Schüler eigenständig lernen können, modernisiert: „Unser Ziel ist es, die Schule langfristig auf den digitalen Weg zu leiten. Unser Projekt soll ein Anstoß dafür sein“, sagt Simon Jäschke. „Das Besondere ist, dass die Drei das Projekt komplett eigenständig auf die Beine stellen und dabei sehr professionell vorgehen“, sagt Schulleiter Hans von Stephoudt beeindruckt.

In diesem Jahr ist Weihnachtswichtel Waldi mit von der Partie

Kein Wunder, dass die drei Jungs aus der 12. Klasse auch in diesem Jahr wieder den Adventskalender „Adventfinum“ auf der eigens dafür entwickelten Internetseite freischalten. In den vergangenen Wochen und Monaten haben sie ordentlich getüftelt, um den Adventskalender noch benutzerfreundlicher zu machen.

Mit neuen Ideen und moderneren Systemen haben Philipp Domagala, Lennart Fischer und Simon Jäschke das Projekt weiterentwickelt: „Adventfinum ist kein einfacher Adventskalender mehr, sondern eher ein interaktives Weihnachtserlebnis für die ganze Familie“, sagt Lennart Fischer selbstbewusst.

Für das interaktive Weihnachtserlebnis ist in diesem Jahr ein Wichtel namens Waldi zuständig, der den Teilnehmer freundlich vom Bildschirm anlächelt. Neben den Gedichten und Sachpreisen, die wieder hinter den Türchen zu finden sind, begibt sich der Benutzer zusammen mit Waldi auf die Reise nach den verlorenen Geschenken. Dabei stoßen sie auf viele Rätsel und lustige Aufgaben, die gelöst werden müssen.

Damit das Projekt auch 2019 ein Erfolg wird, sind die drei Organisatoren wie schon im vergangenen Jahr auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen, die die Sachpreise hinter den Türchen zur Verfügung stellen. „Wir sind schon extrem viel durch die Stadt marschiert“, erinnert sich Simon Jäschke an die Klinkenputzerei im vergangenen Jahr. Es hat sich aber gelohnt. Und auf einen Hauptpreis wie im vergangenen Jahr hoffen die drei Jungs vom Adolfinum auch diesmal. „Da hat die Sparkasse eine Ballonfahrt gesponsert.“

Die Codekarten, mit denen man sich für den digitalen Adventskalender anmelden kann, werden ab Mitte November für 3 Euro in der Schule und in ausgewählten Geschäften verkauft, die noch bekannt gegeben werden. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.adventfinum.de

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