Generationen

Moers: Otto Laakmann findet mit Kritik an JuLis Gehör

Otto Laakmann

Otto Laakmann

Foto: Markus Joosten / WAZ FotoPool

Moers.  Otto Laakmann aus Moers fährt heftige Angriffe gegen die Jungen Liberalen. Der Auslöser liegt nicht lange zurück, jetzt findet seine Kritik Gehör.

Otto Laakmann (Foto) soll Mitte Oktober an der Bundesdelegiertenversammlung der Liberalen Senioren (LiS) in Würzburg teilnehmen. Die Einladung dazu kommt vom NRW-LiS-Vorsitzenden Elmar Conrads-Hassel und folgt auf ein Schreiben Laakmanns an den FDP-NRW-Vorsitzenden Joachim Stamp. Darin hatte sich der 73-jährige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP Moers über eine „Strategie der Jungen Liberalen zur Ausgrenzung verdienter Kommunalpolitiker der FDP“ beschwert.

Auslöser war die Wahlversammlung des FDP-Stadtverbandes Moers Ende August. Dort unterlag Laakmann bei der Wahl zum Listenplatz 2 dem Stadtverbandsvorsitzenden Martin Borges deutlich. Dessen Sohn Constantin, schreibt Laakmann an Stamp, arbeite im Kreis Wesel „in Zusammenarbeit mit den örtlichen Liberalen konsequent an der Umsetzung dieser Ausgrenzungsstrategie“. Es könne nicht sein, dass nur noch die Jungen Liberalen die Aufstellung der Reservelisten zur Kommunalwahl 2020 bestimmten.

LiS-Vorsitzender Conrads-Hassel zeigt nun Verständnis für Laakmann: „Auch andernorts habe ich von engagierten, älteren Partei-Mitgliedern Entsprechendes gehört.“ In Würzburg könne man sich „in einem größeren Kreis Betroffener besprechen“.

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