Kultur

Kamp-Lintforter Freilichttheater pausiert während der Laga

Das Kamper Freilichttheater wird es erst wieder in 2021 geben

Das Kamper Freilichttheater wird es erst wieder in 2021 geben

Foto: Gerd Hermann / FUNKE Foto Services

Kamp-Lintfort  Weil befürchtet wird, dass das Laga-Veranstaltungsprogramm eine zu große Konkurrenz für das Freilichttheater wäre, pausiert das Mini-Festival.

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. Das Freilichttheater wird im Jahr der Landesgartenschau nicht stattfinden – so lautet die mehrheitliche Empfehlung der Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport an den Rat. Weil davon auszugehen sei, dass viele der potenziellen Besucher auch Dauerkarten für die Landesgartenschau haben und damit kostenlos die insgesamt neun Freitags- und vier Samstagsveranstaltungen auf dem Laga-Gelände wahrnehmen können, sei zu befürchten, dass sich Freilichttheater und Laga-Veranstaltungen gegenseitig Besucher „wegnehmen“, hatte die Verwaltung vorab gewarnt.

Die Fraktion der Grünen sieht das anders: „Wir sollten den Besuchern der Landesgartenschau alles zeigen, was Kamp-Lintfort zu bieten hat“, argumentierte Jürgen Bachmann von den Grünen. Die SPD stützte den Vorschlag der Verwaltung. In den vergangenen Jahren sei das Freilichttheater wegen sinkendem Interesse in seinem Umfang geschrumpft, so René Schneider. Mit dem einen Jahr Pause könne das Interesse am Freilichttheater vielleicht sogar wieder wachsen.

Gegen die Stimme der Linken beschloss der Ausschuss außerdem, für insgesamt 164.000 Euro die Videoüberwachungstechnik an der Europaschule und der Ernst-Reuter-Schule zu verbessern. So sollen an der Ernst-Reuter-Schule sechs, an der Europaschule 18 und an der Sporthalle neun zusätzliche Kameras installiert werden. Der stellvertretende Schulleiter der Europaschule Bernd Benninghoff bekräftigte in der Sitzung am Mittwoch noch einmal die Notwendigkeit der Maßnahme aus Sicht der Schulkonferenz. Vandalismus sei nicht während der Schulzeiten, sondern in erster Linie an Wochenenden zu beobachten. Erst am Pfingstsonntag hätten unbekannte Täter ein Fenster an der Schule eingeworfen. „Es geht auch um die abschreckende Wirkung der Kameras“, so Benninghoff.

Ausdrückliches Lob gab es von den Ausschussmitgliedern quer durch alle Fraktionen für das neue Spiel- und Bewegungsflächenkonzept (die NRZ berichtete). Einstimmig beschloss der Ausschuss die bis 2023 vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen – vorbehaltlich zur Verfügung stehender Mittel im Haushalt und weiterer Abstimmung der einzelnen Schritte in den Fachausschüssen.

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