Stadtteilfest

Hunderte Besucher beim Stadtteilfest in Moers-Kapellen

Miriam Roosen (links), Louisa Breckenfelder (3), Jonas Breckenfelder (6) und ihre Mutter Jenifer Diener (rechts) haben beim Stadtteilfest in Moers-Kapellen gemeinsam gebastelt. Sie alle freuen sich über das umfangreiche Angebot.

Miriam Roosen (links), Louisa Breckenfelder (3), Jonas Breckenfelder (6) und ihre Mutter Jenifer Diener (rechts) haben beim Stadtteilfest in Moers-Kapellen gemeinsam gebastelt. Sie alle freuen sich über das umfangreiche Angebot.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Moers.  Alle zwei Jahre bittet das Kinder- und Jugendbüro der Stadt nach Kapellen. Vereine und Einrichtungen mischen mit – und profitieren vom Fest.

Diesen Termin hatten nicht nur die Vereine sondern auch die Besucher groß im Kalender stehen, anders ließe sich der Zuspruch beim Kapellener Stadtteilfest wohl nicht erklären. Hunderte Besucher strömten am Samstag in den Freizeitpark nach Kapellen.

Zum achten Mal veranstaltet das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Moers hier das alle zwei Jahre stattfindende Fest. Rund um die Bühne stellten sich in den 15 kleinen und großen Zelten Vereine und Einrichtungen vor. Unter anderem mit dabei: Der Kapellener Tennisclub (KTC), der TV Vennikel, Kindergärten und der TV Kapellen. Das Jugendzentrum Henri bot frische Erdbeer- und Bananensmoothies an. Daneben hatten Heike Elgersma und Lukas Hanio ihren Stand.

Das Kapellener Spielhaus ist immer dabei

Die pädagogischen Mitarbeiter des Kapellener Spielhauses verkauften Wassereis und warben für die offene Freizeiteinrichtung für Kinder. „Wir sind jedes Mal wieder gerne dabei und machen auf uns aufmerksam. Viele Familien wissen gar nicht, dass es uns gibt“, so Elgersma. Seitdem das Fest besteht, ist auch das Spielhaus dabei.

Auch das sei eine Besonderheit des Stadtteilfestes, sagte Lena Brandau, Leiterin des städtischen Kinder- und Jugendbüros. „Es ist schön zu sehen, wie selbstverständlich das Fest für die Vereine geworden ist. Jeder kennt seine Aufgabe. Es muss gar nicht mehr gesagt oder gefragt werden, ob die Eltern der Schüler der Dorsterfeldschule wieder Kuchen backen, das wird automatisch gemacht.“

Auf der Bühne zeigte eine Schülergruppe der Grundschule einen russischen Volkstanz, die Zumba-Kids des TV Kapellen und eine Hip-Hop-Tanzgruppe traten auf. Am Stand der evangelischen Kindertagesstätte konnten die kleinen Besucher Schmuck basteln und Ketten und Armbänder mit bunten Strasssteinen verzieren.

Louisa und Jonas waren ganz eifrig dabei. „Es ist schön, dass es so viele Angebote für Kinder gibt“, erklärte Mutter Jennifer Diener. Bei dem Fest steht kein kommerzieller Gedanke im Vordergrund. Im Gegenteil: Viele Familien besuchten den Park. Die Kinder tobten auf dem Spielplatz oder auf der Hüpfburg, die Eltern kamen mit den Vereinsmitgliedern und anderen Besuchen ins Gespräch. Man merkt: Im beschaulichen Kapellen kennt man sich.

In diesem Jahr konnten sich die Vereine auch wieder bewerben und mit ein bisschen Glück die Einnahmen des Festes für sich generieren.

„Das ist auch ein Grundgedanke. Die Einnahmen sollen zurück in den Stadtteil fließen“, erklärte Lena Brandau. Das Los entschied diesmal für den TV Kapellen. Der möchte mit dem Geld aus dem Stadtteilfest sein Programm finanzieren, jedem Kind, das eingeschult wird, eine einjährige Mitgliedschaft im Verein zu sponsern.

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