Rückblick

Vor 45 Jahren: In Velmede muss Rohbau eingerissen werden

Im August 1974 muss dieses Gebäude teilweise wieder eingerissen werden. Es entspricht nicht der Genehmigung.

Im August 1974 muss dieses Gebäude teilweise wieder eingerissen werden. Es entspricht nicht der Genehmigung.

Foto: Jürgen Kortmann

Meschede.  Die Region vor 45 Jahren: In Fredeburg sind neue Hotels geplant, beim Reister Markt ist die erste Tierschau, in Meschede fehlen Schwimmbadgäste.

Über diese Themen berichteten wir vor 45 Jahren im Lokalteil.

Verträge für neue Hotels

Fredeburg richtet sich stärker auf den Tourismus aus - und hofft auf die Anerkennung als Bad. Erste Arbeiten für das 4,6-Millionen-Mark teure Kurmittelhaus beginnen.

Mit einer Verwaltungsgesellschaft aus Rheydt wird ein Rahmenvertrag für den Bau eines Kurhotels mit 200 Betten sowie eines Feriensport- und Tagungshotels mit bis zu 240 Betten abgeschlossen.

Abriss am Rohbau

Vom Rohbau eines viergeschossigen Hauses, das zwischen der Bundes- und Friedhofstraße in Velmede entsteht, muss ein Teil wieder abgerissen werden: Das Haus entsprach nicht der Baugenehmigung und war zu nah an ein Nachbargrundstück gebaut worden. Das bisherige oberste Vollgeschoss muss deshalb soweit abgerissen werden, dass es nur als Dachgeschoss genutzt werden kann.

Seit 50 Jahren in Reiste

130 Rotbunte und 50 Pferde sind zur Tierschau beim Reister Markt angemeldet. Sie findet erstmals dabei statt, weil sie in Meschede nicht mehr durchgeführt werden konnte. Eine weitere Neuheit: Erstmals gibt es ein Höhenfeuerwerk. Und ein Jubiläum: Schausteller August Isken kommt seit 50 Jahren nach Reiste. Hier ging er auch zur Schule.

Neues Museum in Ramsbeck

In Ramsbeck wird das erste Erzbergbaumuseum mit Besucherbergwerk offiziell eingeweiht.

Vor sieben Monaten war die Grube geschlossen worden.

Rabbiner besucht Friedhof

Landesrabbiner Emil Davidoc besucht den Judenfriedhof zwischen Wenholthausen und Oesterberge. Der ehemalige Rabbiner von Prag entziffert hier auch die hebräischen Inschriften. Auf einem steht auch das Geburtsdatum eines Verstorbenen - das sei ein „äußerst seltener Fall“ auf einem jüdischen Friedhof.

Zu nass: Besucher bleiben aus

Ein nasser Sommer stellt die Kämmerer vor Probleme: Die Besucherzahlen in den Schwimmbädern halbierten sich fast. Am stärksten ist Meschede betroffen mit einem Rückgang von 46 Prozent. Der Fehlbetrag für das Bad steigt dadurch von 265.000 auf 360.000 Mark.

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