Kreuzung

UWG sammelt Unterschriften für Kreisverkehr in Fleckenberg

Bereits zu Beginn des Jahres haben Dieter Eickelmann (UWG) und Horst Broeske auf die aus ihrer Sicht gefährliche Kreuzung aufmerksam gemacht. Foto:Katrin Clemens

Bereits zu Beginn des Jahres haben Dieter Eickelmann (UWG) und Horst Broeske auf die aus ihrer Sicht gefährliche Kreuzung aufmerksam gemacht. Foto:Katrin Clemens

Fleckenberg.   Die UWG-Fraktion beantragt einen Kreisverkehr in der Ortsmitte von Fleckenberg und erhält dafür die Zustimmung zahlreicher Bürger.

Ein Kreisverkehr soll nach Vorstellung der UWG für eine klarere Verkehrsführung und mehr Sicherheit an der Kreuzung in der Ortsmitte von Fleckenberg sorgen. Zustimmung für ihren Vorschlag hat die Fraktion nach eigenen Angaben bereits von rund 660 Bürgern bekommen.

Sie hatte eine entsprechende Umfrage gestartet und um Unterschriften gebeten. Bis heute haben sich laut UWG 683 Bürger beteiligt, die große Mehrheit habe sich für die Errichtung eines Kreisverkehrs ausgesprochen.

Unterstützung auch aus umliegenden Orten

„Wir hatten nicht mit so viel Resonanz gerechnet“, sagt Fraktionsmitglied Dieter Eickelmann. Umso erfreuter sei man über die breite Unterstützung, die hauptsächlich von Fleckenbergern, aber auch von Bürgern aus umliegenden Dörfern und der Kernstadt komme.

„Viele Bürger sind der Meinung, dass dort etwas passieren muss, nahezu täglich gibt es riskante Situationen“, sagt er. „Auch wenn die Polizei die Kreuzung nicht als Unfallschwerpunkt wertet, so weit sollte es erst gar nicht kommen.“

Stadt und Landesbetrieb stimmen sich ab

Konkret geht es um den Bereich der Bundesstraße 239, auf die direkt nebeneinander Jagdhauser und Latroper Straße treffen. Den Antrag auf einen Kreisverkehr hatte die Fraktion bereits im Frühjahr gestellt, die Stadtverwaltung hatte ihn an den Landesbetrieb Straßen NRW weitergeleitet – zum Ärger der Fraktion.

„Es wäre besser gewesen, das Thema erst im Rat zu diskutieren, um dann möglichst mit einem breiten Votum an den Landesbetrieb heranzutreten“, meint Eickelmann.

Der Kontakt zwischen Stadt und Landesbetrieb besteht nun aber bereits, die UWG wartet auf eine Stellungnahme zum Thema. Währenddessen sammelt sie weiter Unterschriften, noch bis Ende Oktober läuft die Umfrage.

Listen liegen in Fleckenberg bei Betten Hennecke und in der Bäckerei Tröster aus. Stimmen können auch online abgegeben werden unter www.uwg-schmallenberg.de

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