Mensa-Essen

Sind die Mensa-Angebote in Schmallenberg zu unattraktiv?

Die Mensa des Schulzentrums Schmallenberg

Die Mensa des Schulzentrums Schmallenberg

Foto: WP

Schmallenberg.  Die Stühle quietschen und die Essenszahlen könnten deutlich besser sein: Die Mensa im Schulzentrum soll für Schüler attraktiver werden.

Gibt es Fast Food sind die Zahlen gut, kommt etwas Gesundes auf den Teller „sind die Zahlen eher schlecht“, sagt Elisabeth Hansknecht vom Amt für Bildung, Kultur und Sport der Stadt Schmallenberg. Jetzt geht es darum, wie man das Essen in der Mensa am Schulzentrum wieder attraktiver gestalten kann und wieder auf eine höhere Essenszahl kommt. Deswegen soll eine Beratung eingeholt werden.

Änderungen beim Essenskauf

Das Musikbildungszentrum (MBZ) betreibt für die Stadt Schmallenberg die Mensa am Schulzentrum Schmallenberg. Von dort plant man, sich Beratung einzuholen, um die Attraktivität zu steigern. „Mit einer Chipkarte - einem sogenannten Key-Fob für den bargeldlosen Essenskauf - konnten die Schüler bisher am Kiosk und in der Mensa zahlen“, so Hansknecht.

Das habe unter anderem dazu geführt, „dass die Kinder dann vielleicht lieber Süßigkeiten am Kiosk kaufen, statt das Mittagessen in der Mensa.“ Das solle sich bald ändern. „Dann kann man damit nur noch in der Mensa das Essen bestellen.“

Die Eltern sollen über die neuen Entwicklungen noch informiert werden. Insgesamt seien die Zahlen der ausgegebenen Essen aber auf einem konstanten Niveau: In den vergangenen zwei Jahren lagen sie zwischen 10.000 und 11.000 Essen pro Jahr, so Hansknecht. Und: „Seit das MBZ übernommen hat, ist man hier mit der Qualität sehr zufrieden, trotzdem könnten die Zahlen aber noch besser sein.“

Lautstärke und Atmosphäre schlecht

Aber auch die Atmosphäre in der Mensa sei aktuell kontraproduktiv für die Aufenthaltsqualität. „Die Lautstärke im Raum ist ein Problem. Die Stühle sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Wenn das Metall auf Stein schrabbt, dann wird es sehr laut“, erklärt die Mitarbeiterin der Stadt. Deswegen sollen nun einige Neuanschaffungen getätigt werden. „Wir werden neue Stühle brauchen und es soll auch weitere akustische Maßnahmen geben“, so Hansknecht.

Für weitere akustische Maßnahmen werde ebenfalls noch Beratung eingeholt. Vorschlag war, beispielsweise Stellwände im Raum aufzustellen. Ob das helfen könnte, müsse noch geprüft werden.

Elternbeitrag entfällt zum Teil

Weitere positive Nachrichten hatte die Stadtverwaltung im Bezug auf den Elternbeitrag zum Mittagessen in Schulen und Kindergärten. Bisher berechnete die Stadt den Eltern pro Mittagessen einheitlich in Kindergärten und Schulen einen Anteil in Höhe von 2,80 Euro. Das Land beteiligt sich an diesen Kosten nur im Rahmen des Förderprogramms des Bundes „Bildung und Teilhabe“.

Im Falle von Kindern sozial schwacher Eltern übernahm das Land bisher 1,80 Euro pro Essen und die Eltern zahlten nur einen Euro. „Dieser Beitrag soll seit dem 1. August nun komplett entfallen. Es gibt keinen Eigenanteil mehr für diese Eltern“, erklärte Hansknecht.

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