Neugestaltung

Schönheitskur für das Esloher Rathaus-Umfeld

Der Eingangsbereich des Esloher Rathauses ist in die Jahre gekommen. Der komplette Bereich soll zurückgebaut und neu gestaltet werden.

Der Eingangsbereich des Esloher Rathauses ist in die Jahre gekommen. Der komplette Bereich soll zurückgebaut und neu gestaltet werden.

Foto: Frank Selter

Eslohe.   Die Gemeinde Eslohe will das Gelände am Rathaus attraktiver gestalten. Der Rückbau des Eingangsbereiches ist hier längst nicht alles.

Das Esloher Rathaus-Umfeld soll attraktiver werden. Im Zuge des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes“ soll vor allem die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Ziel der Gemeinde ist es, Bereiche im und um das Rathaus künftig mit attraktiven Angeboten als sozialen Treffpunkt für alle Generationen zu gestalten.

Derzeit gibt es kaum Angebote zum Verweilen. Das soll sich ändern. Zudem biete es sich an, im Rathausumfeld den Baumbestand zu erhalten und durch eine attraktive und vor allem barrierefreie Gestaltung zeitgemäß zu entwickeln.

Erste grobe Übersicht

Der Anfang ist bereits 2017 gemacht worden. Unmittelbar angrenzend an das Rathaus wurde eine Infothek als multifunktionale Begegnungsstätte mit verschiedenen Informations- und Bildungseinrichtungen errichtet. Durch eine Neugestaltung des Vorplatzes und des Rathausfoyers will die Gemeinde nun eine zusätzliche Attraktivitätssteigerung erreichen.

Burkhard Koch vom Fachbereich Technische Dienstleistungen hat jetzt eine erste grobe Übersicht über die geplanten Maßnahmen gegeben. Mit den Detailplanungen sollen sich dann Planungsbüros befassen. Ziel sei es, einen Kostenrahmen in Höhe von 220.000 Euro vorzugeben. Darin enthalten ist unter anderem eine Erneuerung des Eingangsbereiches. Dort sollen unter anderem drei Betonpodeste verschwinden und das Pflaster soll erneuert werden.

Mehrere Angebote

„Im Prinzip wird hier alles zurückgebaut“, sagt Koch. Die Treppe solle ebenso weg wie die Zuwegung zum Rathaus und zur Infothek. Geschaffen werden sollen neue Wege und neue Parkmöglichkeiten. So komme auch die Infothek besser zur Geltung. Auf der neu gestalteten Fläche vor dem Rathaus sollen die Dörfer die Möglichkeit bekommen, sich zu präsentieren. Wie und in welchem Umfang sei noch abzuklären, so Koch.

Die Gemeinde plant, sich bei mehreren Planungsbüros Angebote einzuholen. Dabei gehe es in erster Linie um finanzielle und weniger um gestalterische Aspekte, so Kämmerer Michael Nemeita. Hintergrund der Einholung mehrerer Angebote sei, die Tatsache, dass die Gemeinde zum Ziel habe, Fördermittel abzugreifen.

Das notwendige Prozedere mache es für die Verwaltung nicht unbedingt einfacher, kritisierte Bürgermeister Stephan Kersting, aber man komme eben nicht umher. „Die Förderrichtlinien werden nicht leichter“.

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