Justiz

Mann aus Meschede: Nach Raubüberfall drohen fünf Jahre Haft

Fünf Jahre Haft drohen einem Asylbewerber aus Meschede - hier ein Symbolbild.

Fünf Jahre Haft drohen einem Asylbewerber aus Meschede - hier ein Symbolbild.

Foto: Daniel Bockwoldt

Meschede.   Wegen eines Raubüberfalls steht ein 18-Jähriger in Dortmund vor Gericht: Schon in Meschede war er mehrfach aufgefallen.

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Bis zu fünf Jahre Haft drohen einem Asylbewerber aus Meschede bei einer Verhandlung vor der Jugendkammer in Dortmund. Er ist dort angeklagt nach einem Raubüberfall auf eine Gaststätte in Hamm. Die Tat soll er im Mai 2018 mit drei weiteren Männern begangen haben.

Mit einem Messer Schnittwunden zugefügt

Abgelaufen ist der Raubüberfall brutaler als bislang bekannt war: Laut Staatsanwaltschaft hatte zunächst ein Täter die Lage beobachtet. Gegen 3 Uhr stürmten die anderen herein, mit einem Messer fügten sie einem Gast eine Schnittwunde zu und drohten mit weiteren Attacken.

Der Wirt bekam einen Faustschlag ins Gesicht. Aus der Kasse gab er den Tätern zunächst 350 Euro, auf Druck holte er schließlich 3400 Euro Bargeld und I-Phones aus hinteren Räumen.

Verurteilung als Erwachsener

Die Jugendkammer prüft in dem Prozess bis Januar, ob der 18-Jährige aus Meschede als Erwachsener verurteilt werden könnte. Gegen ihn läuft ein weiteres Verfahren in Meschede. Der Mann hatte auch hier für mehrere Einsätze der Polizei gesorgt, unter anderem bei einem Amok-Alarm am Berufskolleg.

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