Wohnen

Neue Pläne für das Schwesternwohnheim in Meschede

Das Schwesternwohnheim wird laut Auskunft des Klinikums neu hergerichtet.

Das Schwesternwohnheim wird laut Auskunft des Klinikums neu hergerichtet.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Meschede.  Das Klinikum Hochsauerland hat eine neue Nutzung im Sinn, wenn Ende 2019 die Flüchtlinge ausgezogen sind.

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Das Klinikum Hochsauerland plant eine neue Nutzung für sein Schwesternwohnheim, nachdem der Mietvertrag mit der Stadt Anfang 2020 „in beiderseitigem Einvernehmen“ auslaufen wird.

Ende der 60er-Jahre war das Wohnheim vom damaligen St.-Walburga-Krankenhaus gebaut worden. Über Jahrzehnte waren dort Bedienstete des Krankenhauses, vor allem - wie der Name es sagt - Krankenschwestern untergebracht. Dann stand es leer, bis es die Stadt 2016 anmietete, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Zuletzt lebten dort noch 47 Menschen, die auf das Ergebnis ihres Asylverfahrens warteten, Einzelpersonen und Familien.

Haus wird saniert

Da die Stadt den Mietvertrag nicht verlängern wolle, habe sich das Klinikum jetzt intern um eine neue Nutzung bemüht, erläuterte Richard Bornkeßel, Pressesprecher des Klinikums Hochsauerland. Das Haus werde nach dem Auszug der Bewohner saniert und dann wieder als Wohnung für Bedienstete zur Verfügung gestellt.

Im Zuge des Fachkräftemangels sei es nötig, neue, attraktive Pakete für Arbeitnehmer zu schnüren, erklärt Bornkeßel. „Wohnungen zur Verfügung stellen zu können, ist ein Baustein.“ Das könne eine Voraussetzung sein, um sich für den Arbeitgeber Klinikum Hochsauerland zu entscheiden. „Und es ist eine Erleichterung, wenn man da auf eigenen Bestand zurückgreifen kann.“

So habe das Klinikum allein 2019 132 neue Auszubildende eingestellt, einen Großteil davon in Meschede. „Für junge Leute kann die eigene Wohnung eine wichtige Voraussetzung, um einen Job anzunehmen.“ Einen genauen Zeitplan für Sanierung und Neubezug konnte Bornkeßel noch nicht sagen.

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