Katastrophenschutz

Großübung auf der A46 in Bestwig: Pkw und Busse kollidiert

Hier werden die Verletzten versorgt: Eine Szene von der  

Hier werden die Verletzten versorgt: Eine Szene von der  

Foto: Feuerwehrverband HSK

Bestwig.   Zwei Pkw und zwei Kleinbusse kollidierten auf der A46 miteinander: Das Szenario einer Katastrophenschutzübung in Bestwig.

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Eine Katastrophenschutzübung des Hochsauerlandkreises hat am Samstag auf der A 46 zwischen den Anschlussstellen Bestwig und Nuttlar stattgefunden.

Als Übungslage für die rund 160 Einsatzkräfte von den Feuerwehren Bestwig, Nuttlar, Wehrstapel und Eversberg sowie dem THW Meschede und den Hilfsorganisationen DRK und MHD aus Brilon, Olsberg, Meschede, Schmallenberg, Arnsberg und Sundern war ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A 46 dargestellt.

Das Szenario: Auf der Autobahn war es zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw, in denen Personen eingeklemmt waren, zwei Kleinbussen in denen Menschen mit Behinderung transportiert wurden und einem Reisebus mit Passagieren gekommen.

28 verletzte und betroffene Personen

Nach Eintreffen des ersten Notarztes und Rettungswagen an der Einsatzstelle wurden sofort großzügig weitere Rettungswagen, Notärzte und die Feuerwehren alarmiert. In einer ersten Sichtung konnte der eintreffende Notarzt 28 verletzte und betroffene Personen mit unterschiedlichen Verletzungsmustern an der Einsatzstelle feststellen.

der Autobahn mehrere Zelte als Behandlungsplatz für die verletzten Patienten und Sammelplätze für die Betreuung der betroffenen Personen aufgebaut.

In diesem Einsatzabschnitt erfolgte auch die Koordination des Transports der Verletzten in die umliegenden aufnahmefähigen Krankenhäuser bzw. auch mittels fiktiv angeforderten Rettungshubschraubern und überörtlichen Rettungswagen in weiter entfernte Spezialkliniken.

Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte

Bestwigs Bürgermeister Ralf Peùs und Ordnungsamtsleiterin Claudia Schmitten sowie der zuständigen Fachdienstleiter des HSK, Andreas Schäfer, und Kreisbrandmeister Bernd Krause beobachteten den Ablauf der Übung und machten sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte.

Zum Abschluss dankte der stellv. Kreisbrandmeister Uwe Schwarz als Übungsleiter allen teilnehmenden Einsatzkräften für die Bereitschaft in der Freizeit an diesem schönen Tag an der Übung teilzunehmen. Er stellte fest, dass das angestrebte Übungsziel erreicht wurde und man mit den gewonnenen Erkenntnissen insbesondere zu Beginn eines solchen Einsatzes, wenn nur wenige Einsatzkräfte an der Einsatzstelle verfügbar sind, sich noch besser auf solche Realeinsätze vorbereiten kann.

Einen besonderen Dank sprach Uwe Schwarz der Fa. Stratmann für die Zurverfügungstellung des Firmengeländes im Wiemecker Feld als Bereitstellungsraum der teilnehmenden Einheiten und zur Vorbereitung und Schminken der Verletztendarsteller aus. Weiterhin bedankte er sich bei der Firma Müller Reisen, Andreasberg, für die Bereitstellung sowohl des Reisebusses und der beiden speziellen Kleinbusse für den Behindertentransport mit den zugehörigen Fahrern.

Dank an Bewohner des Josefsheims Bigge

Sein Dank galt aber auch den Bewohnern des Josefsheims Bigge und der Jugendfeuerwehr sowie des Jugendrotkreuz die sich als Verletztendarsteller zur Verfügung gestellt hatten.

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