Polizei

Gerüchte dementiert: Keine Morddrohung gegen Bezirksbeamten

Eslohe bekommt einen neuen Bezirksbeamten. In diesem Zusammenhang dementiert der Polizeisprecher ein Gerücht.

Eslohe bekommt einen neuen Bezirksbeamten. In diesem Zusammenhang dementiert der Polizeisprecher ein Gerücht.

Foto: imago stock&people

Eslohe.  Bekommt Eslohe einen neuen Bezirksbeamten, weil es eine Morddrohung gegeben hat? Wir haben bei der Polizei nachgefragt.

Bei der Polizei in Eslohe steht Ende des Jahres ein personeller Wechsel ins Haus. Wie Polizeisprecher Holger Glaremin auf Nachfrage bestätigte, wird der derzeitige Bezirksbeamte Ludger Siepe im Dezember nach Meschede wechseln.

Hintergrund für den Wechsel seien allerdings keineswegs Morddrohungen, wie Glaremin klarstellt und damit sehr deutlich ein Gerücht dementiert, das aktuell in den sozialen Netzwerken kursiert.

Informationen in den sozialen Netzwerken wie Facebook seien grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen, sagt Glaremin und rät, sich mit derlei öffentlichen Äußerungen und Behauptungen lieber in Zurückhaltung zu üben. Bei dem Wechsel Siepes nach Meschede handele es sich um eine völlig unspektakuläre Personalie.

Nahtloser Übergang gewährleistet

Wer auf Ludger Siepe folgen wird, steht laut Glaremin noch nicht fest. Ein nahtloser Übergang sei aber gewährleistet, so der Polizeisprecher.

Siepe ist seit 2012 in Eslohe eingesetzt und war damals auf Elmar Kaldewei gefolgt. „Mir ist es ein besonderes Anliegen, durch regelmäßige Präsenz in allen Bereichen meines neuen Aufgabengebietes den vergleichsweise niedrigen Stand an Verkehrsunfällen und Kriminalität in und um Eslohe herum zu halten und nach Möglichkeit weiter zu senken“, hatte Siepe bei seiner offiziellen Amtseinführung damals betont.

Bereits bei seinem damaligen Wechsel nach Eslohe konnte Siepe auf eine zwölfjährige Erfahrung als Bezirksdienstbeamter in Meschede zurückgreifen. Dorthin wird er nun Ende des Jahres zurückwechseln.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben