Feuerwehr

Fünf Einsätze in Meschede - Schwan in Freienohl gerettet

Die Polizei hilft auch Schwänen: Hier wird das Tier in Freienohl eingefangen und zurück zur Ruhr gebracht.

Die Polizei hilft auch Schwänen: Hier wird das Tier in Freienohl eingefangen und zurück zur Ruhr gebracht.

Foto: Feuerwehr der Stadt Meschede

Meschede.  Vier Einsätze im Stadtgebiet Meschede am Sonntag und Montag, darunter ein tierischer: Die Feuerwehr hat in Freienohl einen Schwan gerettet.

Gleich fünf Einsätze hat die Feuerwehr im Stadtgebiet Meschede am Sonntag und Montag gehabt - das ist ungewöhnlich viel.

Montag, 18.35 Uhr: Meschede, Steinstraße / Remblinghauser Straße. Es geht um technische Hilfe. Dort war eine Ölspur entdeckt worden.

Montag, 21.10 Uhr: Meschede, Kunigundenstraße. Unklare Rauchentwicklung im Freien, lautete die Alarmierung. Vor Ort stellte sich heraus, dass Flammen in einer Feuerschale zu sehen waren.

Sonntag, 17.45 Uhr: Freienohl, Bettenhelle. Amtshilfe. Es wird ein Schwan im Wohngebiet eingefangen. Es ist ein ungewöhnlicher Einsatz. Anwohner hatten eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht: Im vorigen Jahr geboren, machte sich der junge Schwan auf große Reise, um die Welt ein bisschen genauer zu entdecken.

Er stolzierte durch die Gärten der Anwohner. Diese beobachteten das Treiben des jungen Tieres geduldig bis in die frühen Abendstunden. Gegen 17.45 Uhr meldeten sie sich dann besorgt bei der Feuerwehr, da der Schwan seinen Spaziergang auf den dortigen Straßen fortsetze und orientierungslos wirkte.

Tier verteidigte Standort

Da Schwäne auch für Feuerwehr und Polizei nicht alltägliche „Leistungsnehmer“ sind, holten die Einsatzkräfte schon auf der Anfahrt Informationen im Umgang mit den Tieren ein. An der Einsatzstelle eingetroffen, war der Schwan nicht sehr erfreut über die Anwesenheit der Helfer und verteidigte „seinen Standort“ vehement gegenüber den Einsatzkräften.

Gemeinsam mit der Polizei wurde das Tier genauer in Betracht genommen. Da der Schwan augenscheinlich unverletzt war, entschieden sich die Einsatzkräfte zunächst, dem Tier ein wenig Ruhe und reichlich Abstand zu gönnen. So wurden Anwohner zurück in ihre Häuser gebeten, das Füttern des Schwans wurde untersagt und die betreffende Straße für den Verkehr gesperrt - in der Hoffnung, dass sich der Schwan doch für eine eigenständige Rückkehr in die Ruhr entscheidet.

„Leider“, so die Feuerwehr, war der Versuch vergebens. Auch nach reichlich Bedenkzeit entschied sich der Schwan zu bleiben. So wurde kurzerhand ein „Platzverweis“ durch die Polizei durchgesetzt: Mit vereinten Kräften von Feuerwehr und Beamten konnte das Tier eingefangen werden. Der Transport erfolgte im Feuerwehrfahrzeug mit „Polizeibegleitung“ in Richtung Ruhr.

Auf einer Wiese, auf der sich mehrere Schwäne befanden, wurde der junge Schwan dann in die Freiheit entlassen und direkt von allen anwesenden Schwänen in Empfang genommen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei waren rund zwei Stunden im Einsatz.

Montag, 17.10 Uhr: Meschede, Gewerbegebiet Enste, Am Steinbach: Rauch in der Halle wird von einer Brandmeldeanlage im Abfallentsorgungsbetrieb Rabe gemeldet. Es stellt sich aber heraus: Fehlalarm.

Montag, 10.40 Uhr: Meschede, Emhildisstraße. Brandeinsatz - im Parkhaus hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Es war ein Fehlalarm.

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