Sport

Fitness-Park: Die Mescheder sollen in Bewegung kommen

Fitness draußen – dann soll künftig auch stärker am Henne-Boulevard möglich sein. Die neuen Trainingsgeräte im Outdoor-Park unterstützen dann dabei.

Fitness draußen – dann soll künftig auch stärker am Henne-Boulevard möglich sein. Die neuen Trainingsgeräte im Outdoor-Park unterstützen dann dabei.

Foto: Gero Helm / FUNKE Foto Services

Meschede.  In Meschede entsteht ein neuer Fitness-Park – und zwar draußen. Dahinter steckt die Bürgerstiftung. Der Start soll schon bald erfolgen.

Die Bürgerstiftung will nicht nur etwas in Meschede bewegen – jetzt will sie auch dafür sorgen, dass die Mescheder selbst in Bewegung bleiben. Dafür wird entlang des Henne-Boulevards ein Fitness-Outdoor-Park entstehen. Der Henne-Boulevard soll zum Freiluft-Fitnessstudio werden. Dort sollen sich die Mescheder (oder Gäste) künftig draußen sportlich betätigen können. Noch in diesem Jahr sollen die Sportgeräte aufgebaut werden. Jedermann kann sie nutzen, natürlich kostenfrei.

Was da geplant ist, wird im Grunde die moderne Variante des alten Trimm-dich-Pfades. Früher gab es den im Kohlweder-Tal zwischen Meschede und Eversberg – entlang des Spazierweges stand alle 200 Meter ein einfaches Sportgerät, die im Laufe der Zeit verrotteten. Jetzt wird das zeitgemäß gemacht. Für den Henne-Boulevard hat sich die Bürgerstiftung als Ideengeber entschieden, weil hier inzwischen neben Spaziergängern auch Jogger, Walker und Radfahrer unterwegs sind: „Der Fitness-Park passt thematisch gut hierher zum Henne-Boulevard. Wir investieren in Bewegung“, sagt Vorstandsvorsitzende Jürgen Dörner.

Sieben Stationen entstehen

Aufgebaut werden insgesamt sieben unterschiedliche Fitness-Stationen entlang des Boulevards hinter der Regenbogen-Schule – auf der freien Fläche etwa ab der ersten Bank bis zu dem Beginn des Wäldchens. Alle Geräte werden aus Edelstahl und damit witterungsbeständig sein. Aufgestellt werden unter anderem Geräte zum Training der Schultern, zur Schulung des Gleichgewichtes, einer Trainer für die Beine, einen „Ganzkörpertrainer“, einen für Armzüge. Ein Nutzungsvertrag mit den Eigentümern der Fläche ist jetzt abgeschlossen worden.

Rund 30.000 Euro kostet die Umsetzung des Fitness-Parks. 60 Prozent davon kommen aus Geldern der Städtebauförderung.

Die übrigen 40 Prozent muss die Bürgerstiftung selbst aufbringen. Sie macht das teils aus eigenen Mitteln, teils durch Unterstützung von Sponsoren. Das ist ja eine Grundidee der Stiftungsarbeit, sagt Jürgen Dörner: „Wir stoßen ein Projekt an und sehen dann zu, dass sich Sponsoren finden.“ Für die Stadt ist der Park das erste von insgesamt 30 Projekten, das im Rahmen des 2018 beschlossenen „Integrierten Städtebaulichem Entwicklungskonzept“ bis zum Jahr 2025 umgesetzt werden soll – im Mittelpunkt dieses „INSEK“-Planes steht die Umgestaltung des Kaiser-Otto-Platzes und seines Umfeldes. Und die ersten, die in dem neuen Park ganz praktisch in Bewegung kommen werden, sind auch Mitarbeiter der Stadt: Denn als Beitrag der Stadt wird der Mescheder Bauhof die Geräte aufbauen.

>>>HINTERGRUND<<<

Jürgen Dörner, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, betont ausdrücklich: „Wir sind bei unseren Projekten auf Spenden angewiesen.“ Seit 2013 arbeitet die Bürgerstiftung.

Die Unterstützung des Breitensports durch die Stiftung zeigte sich bereits in der Verwirklichung des Bike-Parks an der Arnsberger Straße.

Das nächste Vorhaben der Stiftung findet am morgigen Samstag, 14. September, statt: Um 14 Uhr ist am Hennesee die Uraufführung der „Friedensglocken-Hymne“ des Komponisten Andres Reukauf für sinfonisches Blasorchester statt.

Auch die Aufstellung der Friedensglocken (die aus Köpfen von Bomben entstanden) hatte die Bürgerstiftung initiiert.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben