A46

Es geht los: Festakt zur Freigabe der A46 in Bestwig

Dicht gedrängt stehen die Besucher  bei der Eröffnung auf der A46.  

Dicht gedrängt stehen die Besucher bei der Eröffnung auf der A46.  

Foto: Frank Selter

Bestwig.  Es geht los: Ziemlich genau zehn Jahre nach dem ersten Spatenstich, findet auf der neuen A46 in Bestwig jetzt der Festakt zur Freigabe statt.

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Es geht los: Ziemlich genau zehn Jahre nach dem ersten Spatenstich, findet auf der neuen A46 in Bestwig der Festakt zur Freigabe statt.

Um 13.15 Uhr hatte der Landesbetrieb Straßenbau im Bereich der Anschlussstelle in Velmede die Zufahrt auf das neue Teilstück geöffnet - für alle, die diesen historischen Moment miterleben möchten. Viele Menschen aus der Gemeinde - und auch darüber hinaus - haben diese Einladung angenommen und sind gekommen.

Zum Festakt in Höhe der Talbrücke Hammecke sprechen NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Eine weitere Rednerin wird Elfriede Sauerwein-Braksiek, Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau NRW sein.

Nicht der einzige Festakt

Für alle drei ist die Freigabe der A46 in Bestwig nicht der einzige Festakt an diesem Tag. Bereits um 11 Uhr am Vormittag hatten sie ein rund 7 Kilometer langes Teilstück der A33 zwischen Halle und Borgholzhausen freigegeben.

Selbstverständlich werden auch Bestwigs Bürgermeister Ralf Péus und Landrat Dr. Karl Schneider zu diesem für Bestwig und die Region so wichtigen Moment das Wort ergreifen. Die Gemeinde Bestwig hatte im Vorfeld sogar von einem „Jahrhundertereignis“ gesprochen.

Ein Projekt der Brückenbauer

Die A46 ist vor allem ein Projekt der Brückenbauer. Gut ein Drittel der Neubaustrecke rund um die A46-Verlängerung von Velmede bis zur Anschlussstelle Olsberg besteht aus Brücken: Dazu zählt eine kleine Kreuzweg-Überführung über die A46 ebenso wie die höchste Autobahnbrücke des Landes NRW in Nuttlar. Nicht viel weniger imposant ist die Talbrücke im Verlauf des Zubringers B480n, die die Ruhr, zwei Bahntrassen und die B7 überspannt – um nur drei der insgesamt elf Brücken zu nennen, die noch heute - nach zehn Jahren Bauzeit - endlich befahrbar sein werden.

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