Jugendgericht

Einbrüche in Mescheder Tankstellen und Patrone aus Russland

Blick in den Saal eines Amtsgerichts: In Meschede war jetzt ein 20-Jähriger angeklagt.

Blick in den Saal eines Amtsgerichts: In Meschede war jetzt ein 20-Jähriger angeklagt.

Foto: Armin Weigel / dpa

Meschede.  Ein 20-Jähriger stand jetzt als Angeklagter vor dem Jugendgericht. Was ihm vor allem vorgeworfen wurde: Zwei Einbrüche in Tankstellen.

Diebstahl mit Waffen und besonders schwerer Fall des Diebstahls: Ein 20-jähriger Angeklagter ist jetzt vom Jugendgericht zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden.

Schreckschusswaffe als Werkzeug

Ihm wurde vorgeworfen, zwischen dem 22. und 24. Februar 2019 mit einem Kumpel in die Raiffeisen-Tankstelle an der Warsteiner Straße eingebrochen zu sein. Hierbei sollen beide versucht haben, mit einer Schreckschusswaffe als Werkzeug ein rückwärtiges Bürofenster einzuschlagen, scheiterten aber.

Der nächste Fall am 26. Februar: Mit demselben Beteiligten brach der Angeklagte in die Tankstelle Kaiser im Schwarzen Bruch ein. Sie schlugen mit einem Gullydeckel die Schaufensterscheibe ein und entwendeten eine größere Mengen Zigaretten und Bargeld. Danach flüchteten sie mit einem Pkw.

Ferner wurde dem 20-Jährigen vorgeworfen, ohne Erlaubnis eine Gewehrpatrone besessen zu haben, die er aus Russland eingeführt hatte. Der Angeklagte hatte Vorstrafen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Körperverletzung. Für ihn sprach aus Sicht des Gerichts, dass er gestanden und solche Taten bisher nicht begangen hatte.

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