Durchsuchung

Drogen im Kühlschrank - Polizei schlägt in Meschede zu

Amphetamin - so wie hier in Form von Ecstasy-Tabletten - hat die Polizei im Kühlschrank einer Wohngemeinschaft in Meschede entdeckt.

Amphetamin - so wie hier in Form von Ecstasy-Tabletten - hat die Polizei im Kühlschrank einer Wohngemeinschaft in Meschede entdeckt.

Foto: Hannah Wagner / dpa

Meschede.  Die Polizei hat mehrere Wohnungen durchsucht und Drogen sichergestellt. In Meschede wurde sie im Kühlschrank fündig.

Die Polizei hat Drogen bei einer Durchsuchung sichergestellt - durch einen Zufall. Der Fundort ist nach Informationen dieser Zeitung eine Wohngemeinschaft im Trappweg in Meschede.

Dienstagnachmittag: Die Polizei startet eine Hausdurchsuchung. Sie gilt einer verdächtigen Person, doch am Ende stellt sich heraus: Bei dem Mann ist alles in Ordnung. Anders ist es mit zweien seiner Mitbewohner: Sie lagern Drogen in der Wohnung. Durch Zufall stößt die Polizei in der Küche drauf.

Ermittlungen gegen 33-Jährige und 26-Jährigen

Im Kühlschrank der Wohngemeinschaft lagert eine Dose mit etwa 250 Gramm Amphetamin. Die Ermittlungen richten sich jetzt gegen eine 33-jährge Bewohnerin und einen 26-jährigen Bewohner. Sie sind auf freiem Fuß.

In dieser Woche hat es weitere Fälle gegeben, wo die Polizei erfolgreich war: In Siedlinghausen wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung etwa 300 Gramm Marihuana gefunden. Der Verdacht richtet sich gegen einen 22-jährigen Winterberger. Bei einer weiteren Durchsuchung in Siedlinghausen stellten die Beamten zwei Cannabispflanzen sicher.

Bei drei Durchsuchungen in Winterberg und Hallenberg stellten die Ermittler geringe Mengen Marihuana, einen Schlagring sowie einen dreistelligen Bargeldbetrag sicher. In einer Briloner Wohnung eines 20-jährigen Mannes fanden die Beamten mehr als 1500 Euro Bargeld. Das Geld sowie etwa fünf Gramm Marihuana und zwei Handys stellten die Beamten sicher.

Verkaufswert von etwa 5000 Euro

Die sichergestellten Drogen besitzen einen Verkaufswert von etwa 5000 Euro. Die Zahl der registrierten Rauschgiftdelikte im HSK ist 2018 um über 16 Prozent auf 818 Fälle gestiegen. Die Polizei: „Der Anstieg bedeutet nicht zwingend eine Zunahme der Drogenkriminalität. Vielmehr deckt die Polizei durch ihre intensiveren Kontrollen und Ermittlungen mehr Delikte auf. Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Drogenkriminalität werden auch zukünftig fortgesetzt.“

Auch die Bevölkerung kann hierbei helfen, bittet die Behörde: „Melden Sie verdächtige Beobachtungen direkt an den Polizeiruf 110.“

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