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HSK bleibt Risikogebiet: Inzidenzwert steigt laut RKI weiter

Der Hochsauerlandkreis bleibt weiter Risikogebiet.

Der Hochsauerlandkreis bleibt weiter Risikogebiet.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Meschede/Eslohe/Bestwig/Schmallenberg.  Die Sieben-Tage-Inzidenz im HSK ist laut RKI auf 53,5 gestiegen – damit bleibt der Kreis weiter Risikogebiet. Wichtige Infos im Überblick.

  • Corona in Schmallenberg, Meschede, Eslohe, Bestwig: Die Pandemie im HSK entwickelt sich rasant.
  • Die 7-Tage-Inzidenz ist laut RKI (Stand 24. Oktober, 0 Uhr) auf 53,5 gestiegen – der HSK bleibt damit weiter Risikogebiet.
  • Es hat einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona gegeben.

Inzidenz über 50er-Schwelle – HSK ist Risikogebiet

Update: 24, Oktober: Laut Robert-Koch Institut ist der Inzidenzwert für den HSK weiter gestiegen. Gestern meldete das RKI eine Sieben-Tage-Inzidenz von 52,7. Aktuell (Stand 24, Oktober, 0 Uhr) liegt der Wert bei 53,5.

Update, 23. Oktober: Diese Innovation macht Mut: Das Klinikum Hochsauerland setzt Schnelltests ein. Damit können Väter bei der Geburt ihrer Kinder dabei sein. So funktioniert es.

Update, 23. Oktober: Die Einstufung als Risikogebiet hat auch Auswirkungen auf Schmallenberg. Das Hotel Störmann muss aufgrund von zwei Corona-Fällen ab Montag schließen, in der Fachklinik Kloster Grafschaft herrscht Besuchsverbot und in Gottesdiensten gibt es neue Corona-Regeln.

Update, 23. Oktober: Es gibt Gründe für den Corona-Anstieg im Hochsauerlandkreis - und sie klingen nicht gut.

Update, 23. Oktober: Der Hochsauerlandkreis hat bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Stufe von mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mit einem Wert von 52,7 überschritten. Grund hierfür ist, dass es mit Stand von Freitag, 23. Oktober, 9 Uhr, 43 Neuinfizierte gibt.

Es gibt einen weiteren Todesfall: Im Klinikum Hochsauerland im Marienhospital Arnsberg ist am Donnerstag ein 73-jähriger Mann gestorben, der nach Anggaben der Behörden vorerkrankt war.

Der Hochsauerlandkreis ist wegen der Überschreitung des Grenzwertes verpflichtet, eine Allgemeinverfügung mit weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den Amtlichen Bekanntmachungen gemäß der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zu veröffentlichen und übernimmt deren Regelungen der zweiten Gefährdungsstufe für den Inzidenzwert ab 50.

Folgende Regelungen und Maßnahmen gelten einen Tag nach der Veröffentlichung dieser Allgemeinverfügung, also ab Samstag, 24. Oktober, 0 Uhr:·

- Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.

- Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legt der Kreis im Einvernehmen mit den Städten und Gemeinden ausdrücklich fest. Für die die Städte Arnsberg und Sundern wird es in der Allgemeinverfügung Regelungen geben.

- Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine noch frühere Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen verabreden.

- Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.

- Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.

- An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen.· In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Mit Stand von Freitag, 23. Oktober, 9 Uhr, verzeichnet die Statistik des Hochsauerlandkreises 43 Neuinfizierte und fünf Genesene. Insgesamt sind es damit 159 Infizierte, 936 Genesene sowie 21 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden 14 Personen behandelt, davon vier Personen intensivmedizinisch und davon wieder drei beatmet. Seit Ausbruch der Pandemie zählt der Hochsauerlandkreis insgesamt 1.116 bestätigte Infektionen.

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (23), Bestwig (23), Brilon (5), Eslohe (4), Hallenberg (2), Marsberg (5), Medebach (7), Meschede (29), Olsberg (5), Schmallenberg (28), Sundern (21) und Winterberg (7).

Update, 23. Oktober: Durch die Einstufung als Risikogebiet gelten deutliche Einschränkungen. Hier ist unsere Übersicht.

Update, 23. Oktober: Der HSK gehört nun auch zu den vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten: Die 7-Tage-Inzidenz ist laut RKI auf 52,7 geklettert.

Kindergarten Bödefeld betroffen

Update 22. Oktober: Die Mescheder Hausärzte klagen über Unklarheiten bei Patienten. Zum Teil erleben sie auch Aggressionen. Hier der Text.

Update 22. Oktober: Die Die katholische Kindertagesstätte in Bödefeld ist geschlossen. Grund ist ein Corona-Fall. So geht es dort weiter.

Update 22. Oktober: Es hat im Hochsauerlandkreis einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gegeben. Mit Stand von Donnerstag, 22. Oktober, 9 Uhr, verzeichnet die Statistik darüber hinaus 33 Neuinfizierte und acht Genesene.

Eine 92-jährige Frau ist am Mittwoch im Krankenhaus Maria-Hilf Brilon verstorben und befand sich dort in stationärer Behandlung. Sie hatte laut Behörden erhebliche Vorerkrankungen.

Insgesamt sind es aktuell 123 Infizierte, 931 Genesene sowie 20 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden zwölf Personen behandelt, davon zwei Personen intensivmedizinisch und beatmet. Seit Ausbruch der Pandemie zählt der Hochsauerlandkreis insgesamt 1073 bestätigte Infektionen.

Die offizielle 7-Tage-Inzidenz des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt bei 31,6 (Stand: 22. Oktober, 0 Uhr). An dieser Stelle weist das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises darauf hin, dass die offiziellen Zahlen des LZG und. des Robert Koch Instituts (RKI) aufgrund von Meldeverzögerungen in Verzug sind. Das Gesundheitsamt erwartet für den morgigen Freitag (23. Oktober) möglicherweise schon die Überschreitung des Inzidenzwertes von 35.

Die Folge sind zusätzlich greifende gesetzliche Regelungen und Maßnahmen im Rahmen einer Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Pandemie. Außerdem wurde im offenen Kindergarten Schmallenberg-Bödefeld ein Kind positiv getestet, die Einrichtung wurde geschlossen. Zudem musste eine Gruppe im Heilpädagogischen Kindergarten in Arnsberg geschlossen werden, da eine Mitarbeiterin (Wohnsitz Soest) positiv getestet wurde.

Inzidenz steigt auf 33,5

Update 21. Oktober: Kneipen in der Corona-Zeit: In Ostwig hat die Ehrenamtskneipe „Kumm rin“ wieder geöffnet - so sind die Erfahrungen.

Update 21. Oktober: Der Chefarzt der Inneren Medizin am Klinikum Hochsauerland hat sich zur Corona-Lage im heimischen Raum geäußert. Hier ist eine Einschätzung.

Update 21. Oktober: Im Hochsauerlandkreis gibt es mit Stand von Mittwoch, 21. Oktober, 9 Uhr, 13 Neuinfizierte und 4 Genesene. Die Statistik verzeichnet damit aktuell 98 Infizierte, 923 Genesene sowie 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden elf Personen behandelt, davon zwei intensivmedizinisch und auch beatmet. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 1040.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 33,5 (Stand: 20. Oktober, 0 Uhr). Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (21), Bestwig (11), Brilon (6), Eslohe (4), Hallenberg (2), Marsberg (6), Medebach (7), Meschede (10), Olsberg (2), Schmallenberg (8), Sundern (18) und Winterberg (3).

19 neue Infektionen im HSK

Update 20. Oktober:

Die Nachfrage nach Toilettenpapier steigt wieder: Supermarktleiter aus Meschede sprechen über den Status Quo und appellieren an die Mescheder, von Hamsterkäufen abzusehen.

Bei Corona geht es auch emotional zu. Erst hat sich Patrick Sensburg auf Twitter einen Shitstorm gefangen - kurz danach trifft es auch seinen CDU-Kollegen Friedrich Merz.

Update 20. Oktober: 19 Neuinfektionen und 28 Genesene vermeldet der Hochsauerlandkreis am Dienstag, 20. Oktober, 9 Uhr. Insgesamt sind es damit aktuell 89 Infizierte, 919 Genesene und 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden elf Personen behandelt, zwei davon intensivmedizinisch. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 1027. Die 7-Tage-Inzidenz für den Hochsauerlandkreis liegt bei 31,27. Damit steuert der HSK auf die 35er-Marke zu. In diesem Fall würden weitere Einschränkungen gelten - hier die Übersicht.

Keinem Hotspot zuzuordnen

Update 19. Oktober: Polizei und Ordnungsamt haben in Meschede einen Gottesdienst kontrolliert - Corona-Alarm. Hier die Geschichte.

Update 19. Oktober: Zwischenbilanz nach sieben Monaten Corona im Hochsauerlandkreis: Die medizinische Versorgung war nie gefährdet, so das Kreisgesundheitsamt.

Update 19. Oktober: Die Gemeinde Bestwig hat auf die steigenden Corona-Zahlen reagiert. Sie haben Auswirkungen auf den Neujahrsempfang im Januar.

Update 19. Oktober: Nach dem Wochenende verzeichnet der Hochsauerlandkreis mit Stand von Montag, 19. Oktober, 9 Uhr, 33 Neuinfizierte (im Schnitt elf pro Tag) und sechs Genesene. Die Neuinfizierten verteilen sich auf das gesamte Kreisgebiet, das Geschehen ist nach Angaben des Gesundheitsamt in Meschede keinem Hotspot zuzuordnen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 25,87.

Die Statistik weist aktuell insgesamt 98 Infizierte, 891 Genesene sowie 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion auf. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 1008. Stationär werden weiterhin acht Personen behandelt, davon zwei intensivmedizinisch und auch beatmet.

Arnsberg und Sundern mit den meisten Infizierten

Update 16. Oktober: Das Klinikum Hochsauerland bereitet sich auf eine möglicherweise steigende Anzahl an Corona-Patienten vor. Hier weitere Informationen.

Update 16. Oktober: Die Statistik im Hochsauerlandkreis der Corona-Erkrankten liegt vor. Mit Stand von Freitag, 16. Oktober, 9 Uhr, gibt es elf Neuinfizierte und vier Genesene.

Die Statistik verzeichnet damit aktuell 71 Infizierte, 885 Genesene sowie 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden acht Personen behandelt, davon zwei intensivmedizinisch und auch beatmet. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 975. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 10,4 (Stand: 15. Oktober, 0 Uhr).

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (20), Bestwig (6), Brilon (6), Eslohe (1), Hallenberg (2), Marsberg (3), Medebach (2), Meschede (4), Olsberg (2), Schmallenberg (5), Sundern (19) und Winterberg (1).

Elf neue Infizierte

Update 15. Oktober: Die Statistik für den Hochsauerlandkreis weist am Donnerstag, 15. Oktober, 9 Uhr, elf Neuinfizierte und vier Genesene aus. Insgesamt sind es damit aktuell 64 Infizierte, 881 Genesene sowie 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden acht Personen behandelt, davon zwei intensivmedizinisch. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 13,1 (Stand: 14. Oktober, 0 Uhr).

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