Gewerbegebiet

Burger King an der A46 in Enste: Bauarbeiten verzögern sich

Auch in Meschede soll ein Drive-In entstehen in Enste.

Auch in Meschede soll ein Drive-In entstehen in Enste.

Foto: UWE Miserius

Enste.  Burger King kommt nach Enste bei Meschede - allerdings erst später als geplant. Hier sind die Hintergründe und Details zur geplanten Filiale.

Der Bau der Schnellrestaurantkette Burger King im Gewerbegebiet Enste-Nord wird nach Informationen dieser Zeitung voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2020 beginnen. Hintergrund dafür ist die gute Baukonjunktur: Das Generalunternehmen, das den Bau in dieser attraktiven Lage direkt an der Autobahnabfahrt durchführen wird, hat schlicht zu viele Aufträge. Es gibt aber auch noch andere Probleme.

https://www.wp.de/staedte/meschede-und-umland/aral-baut-in-meschede-enste-neben-burger-king-id227038679.html Burger King wird, wie berichtet, an die Straße Auf dem Bruch ziehen. Bislang sind dort nur ansässig die Unternehmen Eventtechnik Südwestfalen von Dirk Joachimsmeier und - neu - Juma Logistik, das aus Bestwig nach Enste gewechselt ist. Auf einem Grundstück auf der anderen Straßenseite baut Dirk Schulte seine Werkstatt neu. Er wird das Schnellrestaurant als Nachbar bekommen: Denn direkt unterhalb wird Burger King hinziehen. Daran schließt sich bis hinunter zum Kreisverkehr dann Aral mit seiner Tankstelle mit Shop und Gastronomie an.

Drive-in beantragt

Burger King hat für das Gewerbegebiet auch den Bau eines Drive-In beantragt – Meschedes erster: Kunden könnten also künftig alles aus ihrem Auto heraus erledigen. Auf dem noch unbebauten Grundstück liegen bereits zwei große Betonmasten: Das sollen so genannte Pylone sein, also frei stehende Werbeanlagen. Hier allerdings fangen die Probleme an: „Über eine künftige Reklame ist noch nicht entschieden“, sagt Klaus Wahle auf Anfrage, Fachbereichsleiter im Mescheder Rathaus. Deshalb können die Masten auch noch nicht aufgestellt werden. Denn mit der Reklame hängen noch ungeklärte Fragen zusammen: Welche Strahlleistung geht von den hohen Masten aus? Wie weit wird die Reklame zu sehen sein?

Und bei einem anderen vermutlich auftretenden Problem teilt man im Rathaus die Befürchtungen, die es im Dorf Enste gibt: Die eines auftretenden Müllproblems mit leeren Fastfood-Verpackungen von Burger King. „Ich kann diese Sorgen verstehen“, sagt Bürgermeister Christoph Weber: „So ein Ding will keiner in seiner Nähe haben.“ Eine Handhabe gegen den Müll hat die Stadt aber nicht: „Wir können nur zusammen mit dem Betreiber an die Kunden appellieren.“ Wie wenig Appelle allerdings nutzten, zeige ein Blick in die Mescheder Innenstadt: Jeder Mülleimer sei inzwischen mit einem Aschenbecher ausgestattet – „und trotzdem werden sie nicht benutzt und die Kippen fliegen daneben.“

Weber sorgt sich bei den Verpackungen allerdings vor allem um die Nachbarn an den nächsten Autobahnabfahrten: Denn die Erfahrung zeige, dass Burger an einem Ort gekauft würden und dann werde die Verpackung an der nächsten Ausfahrt aus dem Auto geworfen - diese Erfahrung, so Weber, mache man schon lange an den Abfahrten in Freienohl mit Verpackungen, die aus den Schnellrestaurants in Neheim oder Sundern stammen.

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