Spendenaktion

"Bestwig-Burger" – Leckere Kreation für einen guten Zweck

Bestwig.   Die Idee von Schützen und Karnevalisten hat Eigendynamik entwickelt: Der "Bestwig-Burger" ging am Samstag erstmals über die Ladentheke.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Im „Bestwig-Burger“ wurde Vielfalt vereint – nicht nur die einzigartige Zusammenstellung der Zutaten, sondern auch die massive Unterstützung der Aktion sind der Veranstaltung eigen.

Für den guten Zweck haben sich der Bestwiger Dönerladenbesitzer Hüseyin Yusuf, der Ostwiger Schützenhauptmann Franz-Josef „Kuddel“ Niggemann und der Karnevalist und Wahl-Kölner Elmar Balkenhol mit einer Idee zusammengetan.

Alles fing mit einem Facebook-Bild an

„Alles fing mit meinem Facebook-Bild unter der Überschrift ‘Reibeplätzchen schmecken auch im Winter!’ an“, erinnert sich Franz-Josef Niggemann. Das Bild zeigt Niggemann und dessen rote Schürze, die die Aufschrift „Kuddel der Grillteufel“ trägt. Aus dem Bild sei dann ein regelrechter „Hype“ entstanden. „Nach anfänglichen Albereien, haben wir über mehrere Monate die Idee von einem Burger für den guten Zweck entwickelt“, heißt es weiter.

Anfangs verabredeten sie sich noch über Facebook und vereinbarten in Schützen- und blauer Funken-Uniform aufzulaufen. Der Haken bei der Sache: Die Litewka, die Uniform der Kölner Funken, darf Karnevalsjeck Balkenhol nur in der Karnevalszeit tragen, so dass ein Termin nach dem 11.11. gewählt werde musste. Und so ging der Bestwig-Burger am vergangenen Samstag zum ersten Mal über die Ladentheke vor „Haci Baba’s Dönergrill“ am Bestwiger Bahnhof.

Enorme Unterstützung

„Wir sind froh über die enorme Unterstützung durch Sponsoren und ehrenamtliche Helfer“, sagt Ladeninhaber Hüseyin Yusuf. So wurden die notwendigen Lebensmittel kostenlos von der Familie Gerlach vom Edeka-Markt Bestwig zur Verfügung gestellt. Neben dem Burger-Verkauf bot sich den hungrigen Gästen auch ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Kinderschminken , einem Tanzauftritt der Street-Dance-Academy Winterberg-Medebach und Live-Musik mit DJ Emre Özkan.

Insgesamt erfreute sich der Bestwig-Burger einer regen Nachfrage, so dass sich nicht nur die Initiatoren, sondern auch weitere Helfer über mangelnde Arbeit nicht beklagen konnten.

Interessante Zusammenstellung

„Der Burger verbindet mit dem türkischen Fladenbrot, rheinischen Riefkooche (Reibeplätzchen), Hähnchenfleisch, Salat und dem sauerlandtypischen Apfelmus drei verschiedene Kulturkreise“, erläutern die Verantwortlichen. „Eine durchaus interessante Zusammenstellung“, findet Bürgermeister Ralf Péus, der quasi als Vorkoster den ersten Bestwig-Burger probieren durfte – standesgemäß bekleidet mit einer „Burger-Meister“-Schürze. „Richtig lecker!“, lautet sein Fazit. Dem schließen sich auch die zahlreichen Käufer des außergewöhnlichen Burgers an.

Bestärkt durch die positive Resonanz sind sich die „Erfinder“ des Bestwig-Burgers einig: „Eine solche Veranstaltung sollte wiederholt werden“. Den besonderen Reiz habe für sie auch der Verkauf für den guten Zweck ausgemacht. Fest stehe, dass der Gewinn durch den Verkauf des Bestwig-Burgers an soziale Einrichtungen in der Gemeinde Bestwig gehen soll – „vermutlich an Kindergärten in der Gemeinde“, sagt Niggemann.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben