Sicherheit

Angst vor spionierenden Einbrechern in Nuttlar

Ein Einbrecher schleicht über die Terrasse. Hierbei handelt es sich um ein Symbolbild. In der Bachstraße in Nuttlar hat eine Anwohnerin bereits zwei Mal innerhalb kürzester Zeit verdächtige Personen vor ihrem Haus beobachtet.

Ein Einbrecher schleicht über die Terrasse. Hierbei handelt es sich um ein Symbolbild. In der Bachstraße in Nuttlar hat eine Anwohnerin bereits zwei Mal innerhalb kürzester Zeit verdächtige Personen vor ihrem Haus beobachtet.

Foto: imago stockamp;people

Nuttlar.   In Nuttlar geht die Sorge vor Einbrechern um, die Grundstücke ausspionieren. Zwei Mal sind bereits verdächtige Männer beobachtet worden.

In Nuttlar geht die Sorge vor Einbrechern um, die möglicherweise Grundstücke ausspionieren. In der Bachstraße hat Anwohnerin Ute Wegener bereits zwei Mal innerhalb kürzester Zeit verdächtige Personen vor ihrem Haus beobachtet. In einem Fall hatten sie sogar an der Seitentür des Hauses und an der Jalousie gerüttelt.

An jenem Abend in der Woche vor Ostern sei sie selbst nicht zu Hause gewesen. „Meine beiden Jungs waren allein im Haus und haben etwa gegen 22 Uhr verdächtige Geräusche gehört.“

Als sie von oben aus dem Fenster geschaut hätten und auch der Hund angefangen habe, Spektakel zu machen, seien zwei Männer mit hochgezogenen Kapuzen weggelaufen. „Entsprechend groß war an diesem Abend natürlich die Angst meiner Kinder“, sagt Wegener.

Keine Panik verbreiten

Der zweite Vorfall ereignete sich dann am Dienstag dieser Woche. Als ihr Sohn zum Gassigehen mit dem Hund vor die Tür gegangen sei, sei er erneut auf einen schlanken und dunkel gekleideten Mann mit Kapuzenpulli getroffen, der ganz offensichtlich in der Gegend nichts zu suchen gehabt habe. Auch in diesem Fall sei der Mann weggelaufen.

„Es geht mir nicht darum Panik zu verbreiten, sondern zu sensibilisieren“, sagt Wegener, die bereits mit der Polizei in Meschede Kontakt aufgenommen hat.

Lob von der Polizei

Dort lobt Pressesprecher Sebastian Held, ihr Verhalten. „Das ist genau richtig“, sagt er. Wer verdächtige Beobachtungen mache, solle sich unverzüglich mit der Polizei in Verbindung setzen und die 110 wählen. „Wir sprechen in diesem Zusammenhang ganz bewusst nicht mehr vom Notruf sondern vom Polizeiruf, den es eben genau für solche Vorfälle gibt“, sagt Held.

Der Polizei-Sprecher rät außerdem dazu - sofern die Möglichkeit besteht - Fotos zu machen und sich von verdächtigen Fahrzeugen die Autonummern zu notieren. Diese Möglichkeit bestand bei den beiden Vorfällen in Nuttlar allerdings nicht.

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