Sicherheit

Abschließbare Boxen für Räder am Bestwiger Bahnhof geplant

In der Gemeinde Bestwig sollen Radfahrer ihre Räder bald sicher in abschließbaren Boxen deponieren können.

In der Gemeinde Bestwig sollen Radfahrer ihre Räder bald sicher in abschließbaren Boxen deponieren können.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bestwig.  Radfahrer sollen ihre Räder am Bestwiger Bahnhof bald sicher verstauen können. Ein Projekt der Gemeinde nimmt konkrete Formen an.

In Bestwig nehmen die Planungen für Fahrradgaragen am Bahnhof konkrete Formen an. Am nordöstlichen Rand des Bahnhofsvorplatzes, direkt neben dem Güterschuppen nahe der Fußgängerbrücke, sollen zehn abschließbare Boxen entstehen.

Geld bereitgestellt

20.000 Euro dafür hatte die Gemeinde auf Anregung der CDU bereit Ende 2018 im Haushalt für dieses Jahr bereitgestellt, ohne dass es konkrete Pläne für die Errichtung gab. In Anbetracht möglicher Fördermittel sollen die 20.000 Euro im Haushalt 2020 nun mit einem Invest von 40.000 Euro neu veranschlagt werden. Bedeutet: Die 20.000 Euro sollen noch nicht in diesem Jahr ausgegeben werden. Stattdessen sollen im Haushalt für 2020 insgesamt 40.000 Euro für das Projekt bereitgestellt werden.

Geplant ist, einen Förderantrag im Rahmen der Nahmobilität zu stellen. Sollte der negativ beschieden werden, soll ein Antrag gemäß der Kommunalrichtlinie gestellt werden. Ist auch der am Ende nicht von Erfolg gekrönt könnte gegebenenfalls ein Antrag auf Leader-Förderung gestellt werden. Sollte die Gemeinde mit allen Förderplänen scheitern, bleibt laut Verwaltung immer noch die Option, das Projekt ohne Förderung umzusetzen.

Zustimmung auch bei der SPD

Weil jede der Boxen 2 Meter mal 1 Meter misst, wird für die Errichtung auch ein Teil des Gehweges beansprucht werden müssen. Außerdem muss eine Stützmauer errichtet werden. Clemens Voß (CDU) begrüßt die Pläne, die zunächst als Diskussionsgrundlage dienen sollen. Über Details könne man dann später intensiver beraten. Auch Sozialdemokrat Paul Theo Sommer steht den Plänen positiv gegenüber.

Das hatte während er Haushaltsberatungen noch anders ausgesehen. „Damals waren wir davon ausgegangen, dass hier eine Sammelschließanlage errichtet werden soll“, begründete er den Richtungswechsel seiner Fraktion. Mit den neuen Plänen seien die Bedenken der SPD nun ausgeräumt.

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