Handel

Mendener Einzelhandel soll eine Onlineplattform bekommen

Blick in die Mendener Innenstadt: Zahlreiche Einzelhändler sind bereits online. Nun gehe es laut Werbegemeinschafts-Chef Frank Oberkampf darum, den lokalen Handel auf einer Internetseite zu bündeln. Foto:Archiv/ Martina Dinslage

Blick in die Mendener Innenstadt: Zahlreiche Einzelhändler sind bereits online. Nun gehe es laut Werbegemeinschafts-Chef Frank Oberkampf darum, den lokalen Handel auf einer Internetseite zu bündeln. Foto:Archiv/ Martina Dinslage

Menden.   Unternehmer und Einzelhändler haben sich über eine lokale Shopping-Plattform informiert. Für die Werbegemeinschaft der richtige Schritt.

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Der Einzelhandel steht auch in der Hönnestadt vor großen Herausforderungen. Denen wollen sich rund 40 Händler, Gastronomen und Dienstleister nun stellen – und haben sich die Möglichkeit des lokalen Onlinehandels von einem externen Dienstleister vorstellen lassen.

Der Umsatz im Onlinehandel steigt stetig, den Händlern entgehen dadurch immer mehr Einnahmen. Eine lokale Shoppingplattform gibt den Händlern die Möglichkeit, ihre Online-Aktivitäten zu steigern und gleichzeitig mehr Kunden in die Geschäfte vor Ort zu bringen, heißt es dazu vonseiten der Mendener Werbegemeinschaft.

Die Plattform sollte – sofern sie umgesetzt wird – eine Ergänzung zum bestehenden Angebot durch „frag-rike.de“ sein. Die Seite aus dem Einzelhandelslabor bündelt kreisweit allerdings nur besondere Produkte. Der Ansatz, den Werbegemeinschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft verfolgen, ist freilich ein anderer. Im Idealfall könnte durch eine lokale Shoppingplattform der gesamte Mendener Einzelhandel im Netz dargestellt werden. „Online- und Offlinehandel müssen verknüpft werden“, sagt Oberkampf; andernfalls würde „eine Stadt wie Menden abgehängt werden“. Dabei kann jeder Händler nach einem Baukastenprinzip entscheiden, wie weit er seinen Onlinehandel auf der Plattform von Atalanda öffnet. Entweder er stellt sein gesamtes Warenwirtschaftssystem zur Verfügung oder nur ausgewählte Teile seines Sortiments.

Modellstädte, in denen das Angebot von Atalanda bereits funktionieren, seien Städte wie Attendorn und Wuppertal. Dabei gehe es vor allem darum, die Kunden zu gewinnen, die bewusst lokal einkaufen wollen. Kunden, die darauf keinen Wert legen, könne eine solche Online-Plattform nicht erreichen. Allerdings müsse eine solche Internetseite professionell begleitet und mit einem gewissen Marketingbudget ausgestattet werden, so Oberkampf.

Es ist eine große Herausforderung und die Daueraufgabe der Organisation, Motivation und Information der Teilnehmer könne kein lokaler Akteur zusätzlich zu seinen generellen Aufgaben bewältigen. Um solch ein Ziel zu verfolgen, wäre es laut Oberkampf sinnvoll, wenn ein Projekt dieser Größe vom Stadtmarketing begleitet würde.

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