Schulpolitik

Für 439 Lernanfänger gibt es 19 Klassen

Der Lernanfängerklasse 1 a der Albert Schweitzer-Schule im Schuljahr 2017/18.

Foto: Yasser Aboshaeer

Der Lernanfängerklasse 1 a der Albert Schweitzer-Schule im Schuljahr 2017/18. Foto: Yasser Aboshaeer

Menden.   Stadtverwaltung stellt Weichen für die Beschulung der Lernanfänger 2018/19

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Es ist fast schon mehr Mathematik als Politik. Am Dienstag, 20. Februar, 17 Uhr, legt der Schulausschuss fest, wie viele Eingangsklassen für Lernanfänger in den heimischen Grundschulen gebildet werden. Formel dafür: die Anzahl der Kinder (439), geteilt durch die Klassenfrequenzrichtzahl (23). Somit kommt es – gerundet – zu 19 Klassen stadtweit.

Mittlerweile gibt der Gesetzgeber den kommunalen Schulträgern nicht mehr viel Spielraum an die Hand. Nach Möglichkeit müssen auch im Mendener Stadtgebiet möglichst vergleichbar gleich große Klassen gebildet werden. Nach jetzigem Stand gibt es jedoch für den Grundschulverbund Platte Heide eine Ausnahme. Mit der Begrenzung auf 24 Kinder pro Klasse soll ein Puffer vorgehalten werden. Das empfiehlt ausdrücklich auch der Märkische Kreis als nächst vorgesetzte Behörde in Schulangelegenheiten.

Es wird damit gerechnet, dass an den beiden Standorten auf der Platte Heide im Laufe des Schuljahrs wieder zahlreiche Flüchtlingskinder aufgenommen werden müssen.

Die Schulpolitik nimmt auch keinen Einfluss mehr auf die Verteilung der Lernanfänger innerhalb eines Schulverbundes. Das regeln einzig die Schulleiter. Sie legen fest, an welchem Standort die neuen Mädchen und Junge im kommenden Schuljahr unterrichtet werden.

Aufgrund der hohen Anmeldezahl für den Grundschulverbund Albert-Schweitzer-Schule Lahrfeld und 50 erwarteten weiteren Kindern für den offenen Ganztagsbetrieb, wird wohl im Lahrfeld eine sechste OGS-Gruppe eingerichtet werden müssen.
Bericht: Seite 5

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