Gefahrenpunkt

Für 300.000 Euro – Radweg am Schattweg soll breiter werden

Am Schattweg-Tunnel treffen Radfahrer und Fußgänger aufeinander. Der Radweg soll für 300.000 Euro umgebaut werden.

Am Schattweg-Tunnel treffen Radfahrer und Fußgänger aufeinander. Der Radweg soll für 300.000 Euro umgebaut werden.

Foto: WP

Menden.   Die Mendener Politik hat sich dazu entschlossen, den Engpass von der Oberen Promenade zum Bahnübergang umzubauen. Billig wird das Ganze nicht.

Der kombinierte Fußgänger- und Radweg zwischen Oberer Promenade und Iserlohner Landstraße soll auf der Seite der Hönne auf mindestens 3,50 Meter verbreitert werden. Dafür wird das Ufer auf einer Länge von 100 Metern überbaut. Der Ausschuss für Öffentliche Sicherheit und Ordnung hat den Vorschlag der Verwaltung (WP berichtete) einstimmig angenommen.

Als nächstes stehen Gespräche mit möglichen Fördergeldgebern an. Weil die Umbauten in den Bereich des Hönneufers eingreifen, hat auch die Untere Wasserbehörde des Kreises ein Wort mitzureden.

Antrag: Radweg am Schattweg soll breiter werden

Die Grünen-Fraktion hatte im November beantragt, die Situation am Tunnelausgang zu entschärfen. Fraktionssprecher Peter Köhler in der Sitzung in Richtung der Verwaltung: „Die Vorlage bestätigt unsere Sorgen.“

Elke Birchall (FDP) regte an, neben der Tunnelausfahrt Spiegel anzubringen, um einen besseren Überblick zu schaffen. Ralf Weier vom Bauamt sprach jedoch von hoher Vandalismusanfälligkeit: „Die Spiegel wären nach nicht mal drei Tagen überklebt oder abmontiert.“

Kurzfristige Übergangslösung

Mindestens 300.000 Euro wird die Verbreiterung des Weges kosten, schätzt die Verwaltung. Kurzfristig soll eine Übergangslösung helfen: Die Bügelsperre neben der Tunnelzufahrt soll verkürzt werden. Zudem sind Linien auf dem Boden vorgesehen, sogenannte „optische Bremsen“. Die Kosten für beiden Sofortmaßnahmen liegen bei 500 Euro.

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