Osterfeuer

Bislang erst 35 Osterfeuer in Menden angemeldet

Das traditionsreiche Osterfeuer auf dem Kirchplatz St. Vincenz ist seit Jahrzehnten Anziehungspunkt für viele Mendener. Bis zum 16. März müssen Veranstalter sich bei der Stadt melden.

Das traditionsreiche Osterfeuer auf dem Kirchplatz St. Vincenz ist seit Jahrzehnten Anziehungspunkt für viele Mendener. Bis zum 16. März müssen Veranstalter sich bei der Stadt melden.

Foto: Archiv, Martina Dinslage

Menden.   Stadt räumt Veranstaltern von Brauchtumsfeiern eine Frist bis zum 16. März ein. Viele Regeln müssen beachtet werden.

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Vor den geselligen Stunden am Osterfeuer steht eine Fülle zu beachtender Regeln und Vorschriften. Noch ist die Zahl der Anmeldungen beim Ordnungsamt überschaubar. Die Stadtverwaltung weist gerade gegenüber der WP offensiv darauf hin, dass sich Veranstalter noch bis einschließlich Freitag, 18. März, im Rathaus melden und informieren können.

Sie haben eine lange Tradition in Menden, doch seit Jahren gilt: Immer weniger Veranstalter sehen sich in der Lage, die Auflagen in der Gesamtheit zu erfüllen. Doch mehrere Kirchengemeinden und Vereine wollen am Osterfeuer-Treffpunkt-Charakter festhalten.

Stadtsprecher Johannes Ehrlich gestern auf Anfrage der WP: „35 Anmeldungen liegen bislang vor. Im vergangenen Jahr haben wir offiziell 85 Osterfeuer genehmigt.“

Stichtag: 16. März

Was müssen die Organisatoren auf jeden Fall beachten und gegenüber der Stadt dafür auch dafür gerade stehen? Unabdingbar ist die Anmeldung beim Ordnungsamt. Das kann schriftlich oder online (www.menden.de) geschehen. Stichtag bleibt der 16. März. Johannes Ehrlich: „Vorher werden wir auch keine Zusagen erteilen.“ Eine Genehmigung koste 20 Euro.

Erfüllt ein angemeldetes Osterfeuer die Voraussetzungen der Brauchtumspflege nicht, kann die Genehmigung aber auch jederzeit widerrufen werden. Seitens der Stadt heißt es: „Bei unzumutbaren Belästigungen, zum Beispiel durch Rauchentwicklung ist das Feuer abzulöschen.“ Und auch für den Brandschutz gelten Regeln, an die die Stadt erinnert: 100 Meter Abstand zu bewohnten Gebäuden, 50 Meter zu öffentlichen Verkehrsflächen, 25 Meter zu sonstigen baulichen Anlagen und 10 Meter zu befestigten Wirtschaftswegen.

Wer ein Osterfeuer abbrennen möchte, sollte ebenfalls ausreichend Abstand zu Gehölzen und anderen brennbaren Gegenständen halten. Gefährdungen und Belästigungen sowie Verkehrsbehinderungen durch Rauch werden nicht hingenommen. Glutreste erfordern eine ständige Aufsicht von zwei Personen, von denen eine volljährig sein muss.

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