Ehrung

Martin Schläpfer erhielt Bundesverdienstkreuz

Martin Schläpfer erhielt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Martin Schläpfer erhielt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Foto: dpa

Düsseldorf/Berlin.   Düsseldorfs scheidender Ballettdirektor wurde am Dienstag für seine Leistungen und sein Engagement mit dem Verdienstorden ausgezeichnet.

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Zum Tag der Deutschen Einheit hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Dienstag 29 Kulturschaffende aus dem In- und Ausland mit dem Verdienstorden geehrt. Unter den Geehrten war auch Düsseldorfs scheidender Ballettdirektor Martin Schläpfer, der für seine Leistungen und sein Engagement mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Schläpfer geht zur Saison 2020/2021 zum Wiener Staatsballett

Der 58-jährige Künstlerische Direktor und Chefchoreograph des Balletts in Düsseldorf verlässt die Bühne in der Landeshauptstadt und wird zur Saison 2020/2021 neuer Direktor des Wiener Staatsballetts. Der Schweizer hatte das Ballett an der Deutschen Oper am Rhein 2009 übernommen. Er wurde für seine Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter 2010 als „Choreograph des Jahres“.

Der Bundespräsident ehrte am Dienstag 13 Frauen und 16 Männer

Insgesamt erhielten in Berlin 13 Frauen und 16 Männer aus Deutschland, Frankreich, Israel, der Schweiz und den USA den Verdienstorden für ihr kulturpolitisches Engagement oder besondere künstlerische Leistungen. Unter ihnen waren der Leipziger Maler Neo Rauch, die Berliner Sängerin Annette Humpe, der Komödiant Otto Waalkes, die Regisseurin Caroline Link und der Fotograf Jim Rakete.

Bundespräsident Steinmeier würdigte auf dem Festakt den Beitrag Kulturschaffender für eine demokratische Gesellschaft. Eine Kulturnation „sollte von Zeit zu Zeit ganz bewusst zeigen, was sie gerade ihren Künstlern und Kulturschaffenden zu verdanken hat“, sagte Steinmeier. Kultur lege Unterschiede offen und individualisiere. Was dem einen gefalle, davor grause dem anderen. Das lehre vor allem eines: Toleranz.

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