Weihnachtsmarkt Letmathe

Weihnachtsmarktauftakt: Ein Stern leuchtet über Letmathe

Der Gospelchor der Friedenskirche (im Bild), das Kolpingjugendorchester, der Kolpingchor und Solistin Cristina Piccardi sorgten für einen stimmungsvollen Auftakt im gut gefüllten Kiliansdom.

Der Gospelchor der Friedenskirche (im Bild), das Kolpingjugendorchester, der Kolpingchor und Solistin Cristina Piccardi sorgten für einen stimmungsvollen Auftakt im gut gefüllten Kiliansdom.

Foto: Dennis Echtermann

Letmathe.  Mit einem stimmungsvollen Konzert im Kiliansdom startet der Letmather Weihnachtsmarkt in das erste Wochenende.

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„Leise rieselt der Schnee“ – das ist zumindest bei Frau Holle aus einem Fenster im Haus Letmathe der Fall. Tatsächlich rieselt es am Eröffnungsabend des Letmather Weihnachtsmarktes eher Nieselregen auf die Besucher hinab. Doch auch wenn es auf den ersten Blick ungemütlich wirkt, hält das die Letmather nicht ab, ihren Adventsmarkt zu besuchen.

Und so ist der Kiliansdom beim Weihnachtsmarktauftakt bis auf den letzten Platz gefüllt, in den letzten Reihen müssen sogar einige stehen. Das Kolpingjugendorchester sorgt dennoch sofort mit seinen epochalen Bläserklängen, die im sanierten Dom widerhallen, für einen besinnlichen und zeremoniellen Beginn, der sich mit den musikalischen Beiträgen des Kolpingchores und des Gospelchores der Friedenskirche durch das Eröffnungskonzert zieht. Als dann Sopranistin Cristina Piccardi das „Ave Maria“ vom Balkon aus anstimmt, ist das für viele Besucher ein echter Gänsehautmoment, und vor allem die kleinsten Gäste bekommen große Augen.

Weihnachtsmarktauftakt viel mehr als ein Konzert

„Der Auftakt hier im Dom ist so viel mehr als nur ein Konzert. Hier bekommt die Besinnung Raum“, meint Thorsten Schick und drückt seine Freude darüber aus, dass die Besucher in Letmathe zurück zu den christlichen Wurzeln kehren. So zieht schließlich auch der Weihnachtsstern, stolz getragen von den Sternenkindern, zum Haus Letmathe und entzündet dort wie von Zauberhand den Adventsstern und gibt den geistlichen Startschuss für zwei Weihnachtsmarktwochenenden.

An den zahlreichen Buden haben sich die Letmather versammelt, trinken Glühwein, essen Bratwurst oder bummeln entlang der festlich illuminierten Weihnachtshütten. Und der Nikolaus mit seinen Engeln kann sich kaum retten, so viele Kinder wollen einen Stutenkerl ergattern. Feuertonnen wurden aufgestellt, und wer sich nicht von innen mit einer „heißen Zipfelmütze“ wärmen mag, findet Zuflucht im „Weihnachtskeller“, im Turm oder im Heimatmuseum.

Heute und am nächsten Wochenende geht es weiter

Wer sich jetzt selbst von der besinnlichen Stimmung und der Letmather Gemütlichkeit überzeugen will, hat heute von 14 bis 22 Uhr, sowie am morgigen zweiten Advent von 14 bis 21 Uhr die Gelegenheit dazu. Und auch am kommenden Wochenende besteht die Möglichkeit, besinnliche Zeit rund um Haus Letmathe zu verbringen.

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