Weihnachtsmarkt Letmathe

Weihnachtsmarkt in Letmathe: Mix aus Tradition und Moderne

Die gemütliche Stimmung mit Feuerkorb und warmen Getränken lockte am Wochenende viele Letmather zum Haus Letmathe.

Die gemütliche Stimmung mit Feuerkorb und warmen Getränken lockte am Wochenende viele Letmather zum Haus Letmathe.

Foto: Frank Saul

Letmathe.  Strahlende Kinderaugen, individuelles Kunsthandwerk und gemütliche Glühweinatmosphäre: der Letmather Weihnachtsmarkt hat einiges zu bieten.

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Hell erleuchtete Tannenbäume, bunt verpackte Geschenke, Sterne und der wohlige Duft von Holz und Glühwein in der Luft. Zwischen Feuerschalen und Weihnachtsbäumen stehen immer wieder plaudernde und lachende Menschen, dick eingepackt in Winterjacke, Schal und Mütze. Musikalisch untermalt von Klaviermusik, Leierkasten oder Chorgesang wird es richtig besinnlich. Dort, zwischen Kiliansdom und Haus Letmathe, ist ein gemütliches, kleines Weihnachtsdorf entstanden, das die Letmather und auch Gäste aus den benachbarten Städten für einen kleinen Bummel oder ein warmes Getränk mit Freunden an die Lenne lockt.

Geschenkideen und Deko für jeden Geschmack

Inmitten der urigen Holzhütten thront Haus Letmathe und auch hier hat Weihnachten Einzug gehalten: 25 Aussteller präsentieren in dem alten Herrenhaus ihre weihnachtliche Handwerkskunst. Ob selbstgenähte Puppenkleider, individuell bestickte Schlüsselanhänger, Taschen oder kunstvoll gefaltete Objekte aus Buchseiten – Geschenkideen und kleine Aufmerksamkeiten finden sich hier wohl für jeden Geschmack.

Die verwinkelten Räume und Flure in Museum und Bücherei schaffen eine entspannte Atmosphäre. „Du darfst das gerne anfassen, steht auch extra dran“, erklärt beispielsweise Jasmin Büttner, die im Haus Letmathe ihre Buchfaltkunst ausstellt. Qualität statt Quantität, so könnte das Motto der zahlreichen Aussteller lauten, die an zwei Wochenenden Selbstgemachtes und Handwerkskunst anbieten. „Es ist immer wieder schön hier – klein, gemütlich und vor allem familiär“, befinden die Ausstellerinnen im ersten Obergeschoss von Haus Letmathe, ehe sie sich wieder den Besuchern zuwenden, um ihnen ihre Arbeiten und ihr Handwerk zu erklären. Denn dafür gibt es hier Raum und Zeit.

Und auch in den Hütten im Park finden sich besondere und lokale Anbieter: ob die Bartholomäusschule, die mit dem Verkauf von selbst gebastelter Deko Geld für ein einwöchiges Zirkusprojekt sammelt, der Abiturjahrgang 2020 oder das Hospiz Mutter Theresa. Oder die Pfälzer und Wiener Feinkosthütten, Honselmänner und Champagner-Christstollen – „das gibt es sonst nirgendwo“, meint Rainer Großberndt.

Immer wieder füllt sich an diesem Wochenende auch der Platz vor der Treppe des alten Herrenhauses, denn wenn Frau Holle es wie von Zauberhand schneien lässt, leuchten Kinderaugen um die Wette. Wenn dann auch noch der Nikolaus um die Ecke schreitet, mit Stutenkerlen im Gepäck, scheint das vorweihnachtliche Wunder jeden Abend in Letmathe perfekt zu sein.

„Wir haben hier vielleicht nicht den größten Weihnachtsmarkt, aber er ist anders, besonders“, meint Rainer Großberndt, zweiter Vorsitzender der Werbegemeinschaft Letmathe. Ob die einzigartige Eröffnung im Kiliansdom oder das breite Angebot aus überregionalen Spezialitäten und kunstvoll gefertigte Handwers-arbeiten, für Großberndt war das erste Weihnachtsmarkt-Wochenende ein voller Erfolg.

„Die Verbindung zwischen Klassik und Moderne, den christlichen Werten und der Gemütlichkeit, macht den Weihnachtmarkt einzigartig. Und das spricht sich rum“, findet Rainer Großberndt.

Am kommenden Wochenende findet mit dem Friedenslicht aus Bethlehem eine weitere christliche Tradition ihren Weg auf den Letmather Weihnachtsmarkt. Am dritten Advent wird nach dem Abschlusskonzert um 16 Uhr im Kiliansdom gegen 18 Uhr vor der Freitreppe von Haus Letmathe das Friedenslicht ausgeteilt.

Der Weihnachtsmarkt in Letmathe hat auch am dritten Adventswochenende, 13. bis 15. Dezember, Freitag von 17 bis 22 Uhr, Samstag von 14 bis 22 Uhr und Sonntag von 14 bis 21 Uhr geöffnet.

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