Marienhospital

SPD: Verwaltung soll über Zukunft des Quartiers nachdenken

Am 31. Oktober wurde der Betrieb im Marienhospital offiziell stillgelegt, viele Fenster sind inzwischen zugenagelt.

Am 31. Oktober wurde der Betrieb im Marienhospital offiziell stillgelegt, viele Fenster sind inzwischen zugenagelt.

Foto: Alexander Barth / IKZ

Letmathe.  Was aus dem ehemaligen Marienhospital wird, ist unklar. Die Verwaltung soll einen Bebauungsplan fürs Quartier ausarbeiten, fordert die SPD.

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Die Verwaltung soll sich mit der Zukunft des Marienhospital-Geländes befassen. Dazu hat die SPD-Fraktion einen Antrag an den Rat der Stadt Iserlohn, den Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung und den Arbeitskreis Gesundheitsversorgung gestellt. Der geforderte Auftrag an die Verwaltung umfasst sechs Punkte; erstens sollen Vorschläge für die städtebauliche Entwicklung im Quartier formuliert werden, die „notwendig, erforderlich und wünschenswert“ sind. Zweitens soll die Verwaltung mit dem Grundstückseigentümer, also der katholischen Kirchengemeinde, Gespräche über die gesteckten städtebaulichen Ziele aufnehmen. Dabei soll einbezogen werden, „welche Angebote für die gesundheitliche Versorgung in Letmathe an diesem Standort vorgehalten werden können.“

Bislang kein Bebauungsplanfür den Bereich ums Hospital

Im Weiteren sollen ein Bebauungsplan ausgearbeitet und eine Veränderungssperre erlassen werden – für den Bereich Dechant-Meckel-Straße, Lindenstraße und Hagener Straße existiere bislang kein Plan, baurechtlich gelte das Areal als „unbeplanter Innenbereich“. Bei alledem soll die Verwaltung eine „umfassende Bürgerbeteiligung“ sicherstellen. Seitens des Märkischen Kreises und der Kreis-GmbH Märkische Gesundheitsholding werde „die Versorgungsrealität missachtet und die weiter steigenden Bedarfe an heimatnaher geriatrischer Versorgung von Patienten und der Bedarf an Krankenhausbetten für die Babyboomer-Generation ausgeblendet“, kritisieren die Sozialdemokraten.

Der Betrieb im Hospital wurde am 31. Oktober eingestellt. Der Rat der Stadt hatte am 8. Oktober einstimmig beschlossen, das Krankenhaus nicht zu übernehmen.

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