Fronleichnam

Lange Prozession durch Hemer

Die Prozession setzte sich nach der Messe in Bewegung.

Die Prozession setzte sich nach der Messe in Bewegung.

Foto: Annabell Jatzke

Hemer.  Pfarrer Dietmar Schulte, Pastor Hans-Günter Richter und Vikar Zaldy Antonio-Abong freuten sich über viele Christen, die Fronleichnam feierten.

„Ich bin schon überwältigt“, gab Pfarrer Dietmar Schulte an Fronleichnam zu und fuhr fort, „noch nie haben wir eine heilige Messe mit so vielen am Vitus-Denkmal gefeiert“. Und er hatte Recht, sehr gut besucht war das Fronleichnamsfest in diesem Jahr. Auf den aufgestellten Bänken war gar nicht genug Platz für alle Gläubigen, so dass einige sich mit einem Stehplatz begnügen mussten. Mit einem Festhochamt unter freiem Himmel im Park von Haus Hemer begann das Fronleichnamsfest.

Nach dem Festhochamt startete die Prozession

Bedenkt man die Gewitter, die am Vorabend über Hemer hinwegzogen, hatten die Katholiken wirklich Glück. Trocken und nicht zu heiß – so wünschen sich die Christen das Wetter für ihre Prozession. Nach dem Festhochamt, das von Pfarrer Dietmar Schulte gemeinsam mit Pastor Hans-Günter Richter und Vikar Zaldy Antonio-Abong zelebriert wurde, setzte sich die Prozession in Bewegung. Selbstverständlich waren wieder die Kommunionkinder vom Weißen Sonntag mit von der Partie, sie zogen erneut ihre Kutten an. Auf musikalische Begleitung musste dieses Mal leider verzichtet werden, so dass die Gläubigen lautstark zum Mitsingen aufgerufen waren.

Von St. Peter und Paul zog die Prozession mit Stationen, bei der Monstranz mit dem Leib Christi unter dem Baldachin im Mittelpunkt stand, den Wernshagen hinauf zum katholischen Friedhof in der Geitbecke. Anschließend führte der Weg, abgesichert von einer Vielzahl Ordnern und der Feuerwehr sowie Polizei, wieder zum Ausgangspunkt zurück. Zum Ende der Prozession gab es den eucharistischen Segen, bevor zum gemütlichen Beisammensein mit Imbiss im Park von Haus Hemer eingeladen war. Dort konnten sich die Christen nach dem Wegmarsch mit Getränken erfrischen und mit Suppe und Kuchen stärken. Solch gemeinschaftliche Festtage wie Fronleichnam zeigen, wie gut die einzelnen Gemeinden des Pastoralverbunds zusammenarbeiten. In zwei Jahren wird man sich zu einer großen Pfarrei zusammenschließen. Dafür läuft die Namensfindung, Vorschläge sind dabei herzlich willkommen.

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