Rezo-Video

YouTuber kritisiert CDU – Olper Jugend zeigt kaum Interesse

YouTuber Rezo kritisiert in knapp 55 Minuten die Politik der CDU.

YouTuber Rezo kritisiert in knapp 55 Minuten die Politik der CDU.

Foto: -/Privat/dpa

Olpe.   „Die Zerstörung der CDU“ heißt das Video des YouTubers Rezo. Über sieben Millionen Menschen haben es sich angeschaut. Das denkt die Olper Jugend.

Mehr als sieben Millionen Menschen haben es sich bereits angeschaut: Das Video des YouTubers Rezo, der mit dem knapp 55-minütigen Clip unter dem Titel „Die Zerstörung der CDU“, die Union in Aufruhr versetzt. Sogar soweit, dass die Christdemokraten zum „Gegenschlag“ ausholen wollten.

Wohlgemerkt „wollten“, denn eine geplante Video-Antwort blieb dann doch aus. Gesucht werde hingegen der Dialog mit dem Youtuber, so CDU Generalsekräter Paul Ziemiak, der ihn zum Gespräch einlud. Rezo nimmt die CDU in seinem Video ordentlich in die Mangel und wirft der Partei eine unzureichende Klimapolitik, ungerechte Chancen- und Vermögensverteilung sowie Inkompetenz in den eigenen Reihen vor. Seine Thesen stützt er auf Quellen, die er regelmäßig im Video einblendet.

Doch wie kommt dieses Video bei den Jugendlichen im Kreis Olpe an? Christin Schmidt (21) hat das Video zwar noch nicht gesehen, weiß aber durch Medien davon: „Ich könnte mir vorstellen, dass Menschen, die der Politik kritisch gegenüber stehen, ihm alles glauben. Auch Jüngere, die diesem Kanal schon länger folgen“, glaubt sie. Mit dieser Vermutung liegt sie gar nicht so falsch.

Der 11-jährige Luis geht auf die St.-Franziskus-Schule in Olpe. Dem YouTuber Rezo folgt er schon relativ lange. „Ich habe mir die ersten Minuten des Videos angeschaut. Ich glaube ihm viel, weil er öfter solche Videos macht“, erzählt der Schüler.

Video über WhatsApp verbreitet

In verschiedenen Klassenstufen der St.-Franziskus-Schule wurde das Video über WhatsApp verbreitet, erzählt die 17-Jährige Vanessa Dzuballe. „Ich habe es mir nicht angeguckt. In der Gruppe wurde das Video stark kritisiert.“

Im Unterricht thematisiert

Die 17-jährige Helena Kaufmann hat schon von dem Video gehört – nicht aus dem privaten Umfeld, sondern von der Schulbank: „Wir haben in Sozialwissenschaften darüber gesprochen“, erzählt sie. Angeschaut hat sie sich das knapp einstünde Video hingegen nicht.

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