Selbsttest

Wie die neue Spielarena „Sea Bounce“ in Olpe ankommt

Sie hat sichtlich Spaß: Zur Eröffnung der Spiel- und Trampolinarena „Sea Bounce" in Olpe testet unsere Mitarbeiterin Emilia Knebel den Bounce-Bereich der bunten Halle.

Sie hat sichtlich Spaß: Zur Eröffnung der Spiel- und Trampolinarena „Sea Bounce" in Olpe testet unsere Mitarbeiterin Emilia Knebel den Bounce-Bereich der bunten Halle.

Foto: Emilia Knebel

Olpe.  WP-Mitarbeiterin Emilia Knebel testet die Spiel- und Trampolinarena „Sea Bounce“. Sie findet: Die Halle ist eine Bereicherung für Olpe.

Laute Musik dröhnt aus den Boxen, unterbrochen von Rufen, Lachen und dem Geräusch von Kinderfüßen auf Gummimatten und Spielgeräten. Nebenan sitzen die Eltern, trinken Kaffee, essen Pommes und unterhalten sich – eine Etage höher toben sich die älteren Kinder und Jugendlichen in der Trampolinlandschaft aus.

Das Konzept der „Sea Bounce“ Indoor Spielwelt und Trampolin Arena scheint anzukommen, denn bereits am Tag der Eröffnung ist die Halle gut gefüllt mit kleinen und großen Besuchern, die sich die neue Attraktion am Biggesee nicht entgehen lassen wollen. Und auch ich mache heute den Selbsttest:Hält das neue Spaß-Paradies in Olpe, was es verspricht? Auf mehr als 2000 Quadratmeter erstreckt sich die Halle – aufgeteilt in zwei Bereiche: Die Indoor Spielewelt und die Trampolin Arena. Die Spielwelt richtet sich eher an die kleineren Besucher – auf einem Kletterturm mit vielen Rutschen, einem Spidertower, verschiedenen Spielgeräten und einem Fahrparcours mit kleinen Autos können sich die Kinder hier austoben. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht: „Die Kinder können hier spielen, sobald sie laufen können“, erklärt Geschäftsführerin Conny Klotz.

Air Bag und Ninja Parcours

Den zweiten Teil der Halle, die Trampolin Arena, erreicht man über eine Treppe auf der gegenüberliegenden Seite. Dieser Bereich ist für Kinder ab sieben Jahren geöffnet, aber auch Jugendliche und Erwachsene sollen hier auf ihre Kosten kommen. Auf 650 Quadratmetern können die Besucher auf den kleinen und großen Trampolinen springen, einen Ninja-Parcours mit verschiedenen Hindernissen bewältigen, sich in den „Air Bag“ fallen lassen oder in das große Foam Pit, ein Becken gefüllt mit Schaumstoffwürfeln, springen. Das möchte ich jetzt natürlich auch ausprobieren, also Schuhe ausziehen und schon kann es losgehen. Von Trampolin zu Trampolin springe ich einmal quer durch die Halle – anfangs ist das noch etwas ungewohnt, aber mit der Zeit werde ich immer sicherer und traue mich immer weiter und höher zu springen.

Gut gepolsterte Wege

Und selbst wenn man mal neben dem Trampolin landet – die Wege und Bereiche zwischen den Trampolinen sind alle gut gepolstert, so dass nichts passieren kann. Besonders viel Spaß macht der Sprung in das Foam Pit – man springt zuerst auf einem Trampolin neben dem Becken und lässt sich dann in die weichen Schaumstoffwürfel fallen.

Etwas kniffliger ist dagegen der Ninja-Parcours. Was von weitem noch so einfach aussieht, ist auf den wackeligen Balken und Hindernissen gar nicht mehr so einfach. Und auch das Springen bringt mich ganz schön aus der Puste – das war doch anstrengender als gedacht. Den Kindern um mich herum macht das offenbar nichts aus: Sie springen und hüpfen, was das Zeug hält.

Positive Resonanz der Gäste

Die Trampolinhalle scheint super anzukommen. Das bestätigt auch Conny Klotz: „Es ist heute schon sehr voll, unser Angebot wird gut angenommen“. Trotz kleinerer Startschwierigkeiten mit der Kasse und etwas längeren Wartezeiten laufe es schon ziemlich gut, das Team müsse sich natürlich erst noch einspielen. Zum Eröffnungstag haben sich die Betreiber mit Kinderschminken, einer zusätzlichen Hüpfburg, und einer Show für die Kinder einige besondere Attraktionen überlegt. Aber auch für die Zukunft ist die Geschäftsführerin guter Dinge: „Ich vermute, dass das hier sehr gut laufen wird, da es in der Nähe nichts Vergleichbares gibt. Außerdem gibt es hier an der Bigge ja auch noch vieles anderes, mit dem sich ein Besuch verbinden lässt. Um Kunden mache ich mir deshalb keine Sorgen.“

Weil das Café Extrablatt, das Schwimmbad sowie das Bootshaus an der Bigge nicht weit weg sind, sei die Lage durchaus attraktiv. Angst vor Konkurrenz hat Conny Klotz nicht: „Wir sprechen ja eine ganz andere Zielgruppe an“. Das sehen auch die Besucher so: „Diese Halle ist echt etwas Tolles, was in Olpe noch gefehlt hat. Eine gute Ausweichmöglichkeit zum Spielen bei schlechtem Wetter, wofür man jetzt auch nicht mehr so weit fahren muss“, findet Thorsten Becker aus Olpe. Vor allem die Kombination mit dem Loungebereich für die Eltern kommt gut an. „Das ist genau das, was wir wollten – etwas für Eltern und Kinder jeden Alters, wo alle etwas gemeinsam machen können“, freut sich Geschäftsführerin Klotz.

Besondere Aktionen

Auch Anfragen für besondere Angebote wie Jahreskarten oder Zehnerkarten gebe es bereits: „Darüber denken wir in Zukunft auch nach, jetzt fangen wir aber erst mal an“, sagt Klotz und freut sich über das rege Feedback der Besucher. Gemeinsam mit Inhaber Andreas Schumacher habe sie in der Spiel- und Trampolinarena in Zukunft noch einiges vor.

Während die Kinder immer noch in der Spielwelt toben oder auf den Trampolinen springen, mache ich mich also etwas geschafft langsam wieder auf den Heimweg. Mein Fazit: Vor allem die Trampolin Arena bietet Spaß für jedes Alter und ist definitiv ein guter Anlaufpunkt für einen verregneten Nachmittag – gerade für Jugendliche und Studenten sind die Preise zwar noch etwas teuer, es bleibt aber abzuwarten, welche Angebote es in Zukunft noch geben wird. Trotzdem ist die „Sea Bounce“ Arena für jedes Alter und vor allem für Familien einen Besuch wert.

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