Weihnachtsstern

Wendener Weihnachtsbeleuchtung im Spätsommer

Der Weihnachtsstern der Werbegemeinschaft Wenden leuchtete schon jetzt an der Hauptstraße. Es war ein Test der neuen Weihnachtsbeleuchtung.

Der Weihnachtsstern der Werbegemeinschaft Wenden leuchtete schon jetzt an der Hauptstraße. Es war ein Test der neuen Weihnachtsbeleuchtung.

Foto: Privat / WP

Wenden.  In Wenden leuchten die Weihnachtssterne der Werbegemeinschaft an der Hauptstraße. Es war nur ein Test.

Es weihnachtet sehr. Und das in der Sommerzeit. Viele Wendener staunten nicht schlecht über die Weihnachtsbeleuchtung an den Laternen an der Hauptstraße. Sie rieben sich verwundert die Augen beim Anblick des leuchtenden Weihnachtssterns Anfang September bei spätsommerlichen Temperaturen in der südlichsten Gemeinde des Kreises Olpe.

Weihnachten nicht vorverlegen

Hinter dieser ungewöhnlichen Aktion steckte die Werbegemeinschaft Wenden, die angesichts der großen Resonanz in den sozialen Netzwerken auf ihrer Facebook-Seite aufklärt: „Im Wendschen ticken die Uhren halt anders … Unsere Weihnachtsbeleuchtung wird modernisiert. Zu diesem Zweck haben wir uns einen Musterstern mit verschiedenen Leuchtmitteln bestücken lassen und vorab montiert. So können wir am besten beurteilen, welche Kombination von Lampen am besten zusammenpasst. Also keine Sorge, wir wollen Weihnachten nicht vorverlegen!“

Test an den Laternen

„Wir haben geguckt, was am besten aussieht. Und das kann man eben nur an den Laternen testen“, sagte Gabriele Hoffmann, Vorsitzende der Werbegemeinschaft Wenden, auf Anfrage dieser Zeitung. Sie habe nicht damit gerechnet, dass ihre weihnachtliche Testaktion so hohe Wellen schlägt: „Das haben wir so nicht auf dem Schirm gehabt. Wir freuen uns aber über die positive Resonanz. Es gab ganz viele Schreiben, dass man schon auf das Weihnachtsfest angestoßen habe.“ Mehrere Gruppen machten Fotos unter der Weihnachtsbeleuchtung: „Ein Chor machte gerade eine Wanderung. Auf dem Foto standen acht Mann unter der Beleuchtung. Sie schrieben, dass sie sich bestens amüsiert hätten.“

Drei verschiedene Lampenvorschläge hat der Werbegemeinschaft-Vorstand getestet: eine mit milchigem Glas, sowie eine mit zwei roten und eine mit sechs roten Lämpchen. Erstmals soll es in den Sternen eine Tannengirlande geben, um diese flächiger erscheinen zu lassen. „Wir warten jetzt auf Angebote. Dann sehen wir, wo die Reise hingeht“, so Gabriele Hoffmann. Grund für die neue Beleuchtung sei gewesen, dass immer viele Lampen kaputt gingen und zum Teil undicht waren: „Wichtig ist auch die Stromersparnis durch die neuen Birnen.“

Noch ohne Glühwein

Nach der ungewöhnlichen Weihnachtsbeleuchtung im September wird die Werbegemeinschaft natürlich wieder auch zur „richtigen“ Weihnachtszeit aufs Fest einstimmen. Vor dem 1. Advent sollen die Weihnachtssterne, wie gewohnt, vom Bauhof der Gemeinde Wenden an den Laternen an der Hauptstraße aufgehängt werden. „Wir sind optimistisch, dass es dann mit der neuen Beleuchtung klappt“, so die Chefin der Wendener Werbegemeinschaft.

Zur Frage, ob die Vorstandsmitglieder beim Test unter der Weihnachtsbeleuchtung denn auch schon mit einem Glühwein angestoßen hätten, meinte Gabriele Hoffmann schmunzelnd: „Leider nein. Es waren ja noch Temperaturen von 10 bis 12 Grad. Bei vier Grad hätte ich sicher daran gedacht.“

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