Wettbewerb

„Unser Dorf hat Zukunft“: Trio aus Finnentrop gewinnt

Gemeindewettbewerb 2019 "Unser Dorf hat Zukunft" in Finnentrop. Für die Sieger gibt es Blumen.

Gemeindewettbewerb 2019 "Unser Dorf hat Zukunft" in Finnentrop. Für die Sieger gibt es Blumen.

Foto: Privat / WP

Finnentrop.  Die Gewinner des diesjährigen Wettstreites auf Gemeindeebene stehen fest: Lenhausen, Ostentrop und Sange. Sie treten 2020 auf Kreisebene an.

Lenhausen, Ostentrop und Sange haben allen Grund zur Freude: Denn sie sind die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Gemeindeebene. Die beiden Erstgenannten setzten sich in der Gruppe mit mehr als 500 Einwohnern durch, Sange schaffte Platz eins bei den kleineren Dörfern. Das Trio wird im kommenden Jahr die Gemeinde Finnentrop auf Kreisebene vertreten. Insgesamt hatten elf Orte an dem prestigeträchtigen Wettstreit teilgenommen.

Vereinsleben überzeugt

„In Lenhausen geht ganz schön was ab“, freute sich Klaus Bischopink vom Heimatverein über den Erfolg und sprach von einem Gemeinschaftswerk. „Wir hatten alle Vereine in die Präsentation integriert und der Jury klar gemacht, wie vielfältig unser Vereinsleben ist“, betonte Bischopink.

Zudem habe Lenhausen mit seinen ansässigen Unternehmen punkten können. Federführend kümmerte sich Ortsheimatpfleger Matthias Baumeister um die Präsentation. Zudem betonte Nora Eckert von der Gemeinde, dass Lenhausen mit dem Plan einer historischen Beschilderung am Dorfplatz gepunktet hätte. Eckert hatte die Organisation des Wettbewerbs übernommen.

Auftrag: Lebensraum erhalten

In Ostentrop zeichnete sich Meinolf Schröder dafür verantwortlich, die Jury durch das Dorf zu führen. „Die Aufmerksamkeit, die wir unserem Dorf als Lebensraum schenken, ist sehr hoch“, betonte Schröder und holte aus: „Diesen Lebensraum mit der Flora und Fauna, aber auch mit unseren Vereinsleben aufrecht zu erhalten, das ist unsere Aufgabe. Durch den Wettbewerb ist uns bewusst geworden, wie schön wir es doch haben.“ Der Erfolg schweiße das Dorf weiter zusammen.

In die Bewertung floss laut Eckert auch ein, dass eine Streuobstwiese sowie die Neugestaltung des Heiligenhäuschens im Oberdorf in Planung seien. Zudem gibt es in Ostentrop einen Walderlebnispfad. „Ganz besonders waren wir vom Duarphius-Projekt begeistert. Hier helfen 80 Bewohner in ihrer Freizeit ehrenamtlich beim Umbau des Gebäudes“, betonte Eckert.

Generationenwechsel vollzogen

Das kleine Dörfchen Sange setzte sich unter anderem deshalb durch, weil dort der Generationenwechsel erfolgreich vollzogen worden ist. Zudem wurde ein eigener Verein gegründet (Sanger Dorfgemeinschaft e.V.), der Ort ist sehr begrünt und es werden im alten Backes immer noch leckere Brote gebacken.

Eine neunköpfige Bewertungskommission war in den ersten beiden Juli-Wochenenden an vier Tagen unterwegs, um die von den Dörfern erbrachten Gemeinschaftsleistungen zu begutachten. Ihr gehörten Mitglieder aus der Verwaltung sowie aus den Fraktionen an.

Die jeweils Erstplatzierten bekommen ein Preisgeld von 750 Euro, für den 2. Platz gibt es 550 Euro und für den 3. Platz werden in jeder Gruppe noch 400 Euro von der Gemeinde Finnentrop gezahlt. Alle übrigen Dörfer ab Rang vier erhalten 300 Euro.

Zudem wurden drei Sonderpreise an folgende Dörfer im Wert von jeweils 200 Euro für besondere Leistungen vergeben: Deutmecke für den Bau des neuen Dorfhauses, Frielentrop für den neuen Dorfplatz und eben Ostentrop für die Sanierung des Dorfhauses.

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