Blaulicht

Polizei erteilt 22 Platzverweise auf der Wendener Kirmes

Besucher aus Nah und Fern strömen am Samstag zur Wendener Kirmes. Hier weitere Eindrücke vom dem bunten Treiben.

Besucher aus Nah und Fern strömen am Samstag zur Wendener Kirmes. Hier weitere Eindrücke vom dem bunten Treiben.

Foto: Nicole Voss

Wenden.  Die Beamten schreiben zudem acht Anzeigen, unter anderem wegen Beleidigung der Einsatzkräfte. Kirmesbetrieb verläuft aber insgesamt friedlich.

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Die Wendener Kirmes, im Volksmund „Wendsche Kärmetze“ genannt, lockt jährlich rund 300.000 Besucher und gehört damit zu den größten Volksfesten in der Region. Gleichzeitig stellt die Veranstaltung immer wieder eine besondere Herausforderung etwa für die Polizei und die Gemeindeverwaltung dar.

Trotz zeitweiliger Regenschauer und Nieselregen war das Besucherinteresse in diesem Jahr ungebrochen groß und auf dem Niveau der Vorjahre. Aus polizeilicher Sicht ereigneten sich keine außergewöhnlichen Ereignisse, so dass die Bilanz überwiegend positiv ausfällt.

Es gab insgesamt 22 Platzverweise. Zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Insgesamt schrieben die Polizeibeamten acht Strafanzeigen, davon zwei Mal wegen Beleidigung der Einsatzkräfte, drei kleinere Drogendelikte sowie jeweils eine Widerstandshandlung, eine Körperverletzung und ein Diebstahl. Kurzfristig wurden insgesamt drei Kinder als vermisst gemeldet. Diese tauchten aber nach kurzer Zeit wieder auf.

Sieben Fahrzeuge abgeschleppt

Der Verkehrsbereich machte auch in diesem Jahr wenig Arbeit: Insgesamt sieben Fahrzeuge mussten auf Veranlassung der Ordnungsbehörde und der Polizei abgeschleppt werden. Wie bereits in den vergangenen Jahren unterstützten auch in diesem Jahr Kräfte der Bereitschaftspolizei die Einsatzkräfte. Insgesamt hält die Polizei fest, dass eine Vielzahl von Kirmesbesuchern, trotz entsprechendem Alkoholgenuss, friedlich und fröhlich feierte.

Die Einsatzanlässe waren daher bei der Anzahl der Besucher und den Rahmenbedingungen nicht ungewöhnlich hoch. Auffallend war allerdings erneut das Aggressionspotenzial vieler junger und zumeist stark alkoholisierter Festbesucher, die sich gegenüber den Einsatzkräften respektlos und uneinsichtig hinsichtlich polizeilicher Maßnahmen zeigten.

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