Saalhausen

Planungen für neue Seniorenresidenz auf der Zielgeraden

So oder so ähnlich soll die Seniorenresidenz Wohngut Saalhausen

So oder so ähnlich soll die Seniorenresidenz Wohngut Saalhausen

Foto: Volksbank

Saalhausen.   2019 wird für das 12-Millionen-Projekt in Saalhausen das Jahr der Entscheidungen.

Wenn in der kommenden Woche unweit des Kur- und Bürgerhauses und des Naturbades in Saalhausen Tiefbauarbeiten beginnen, dann ist das noch nicht der Baubeginn der Seniorenresidenz WohnGut Saalhausen.

Denn derzeit gibt es weder eine Baugenehmigung noch grünes Licht aus dem Rathaus und aus Arnsberg. Im Grunde genommen könnte das gesamte Projekt noch scheitern, doch daran glaubt kaum jemand. Auch Wolfgang Hilleke, der Projektmanager in Diensten des Investors bzw. Bauherrn Volksbank Bigge-Lenne, ist guter Dinge: „Wir gehen alle davon aus, dass wir es hinkriegen.“

Bebauungsplan liegt aus

Doch zunächst wird auf mehreren Ebenen geplant und vor allem gerechnet. Hilleke: „Es ist noch viel Kleinarbeit zu leisten, aber wir kommen gut voran.“ Der Bebauungsplan, den die Stadt im Februar letzten Jahres auf den Weg gebracht hatte, liegt derzeit im Rathaus für alle interessierten Bürger öffentlich zur Einsichtnahme aus.

Die politischen Gremien der Stadt Lennestadt werden sich womöglich im übernächsten Sitzungsblock im März/April mit der Thematik beschäftigen. Die Bezirksregierung in Arnsberg muss zwischenzeitlich noch die Änderung des Flächennutzungsplans absegnen. Läuft alles planmäßig, könnte im Frühjahr Baurecht auf dem 1,2 Hektar großen Gelände neben dem Naturfreibad in Saalhausen bestehen. Dies ist die formale Statusbeschreibung.

„Parallel sind wir dabei den Bauantrag vorzubereiten und eine solide Kostenberechnung und Fachplanung zu erstellen.“ Konkrete Zahlen über die Kosten etc. sollen bis Ende Februar vorliegen.

Erst dann werde die Volksbank Bigge-Lenne endgültig entscheiden, ob das 12-Millonen-Projekt so realisierbar ist, ob es abgespeckt oder vielleicht sogar zurückgestellt oder ganz aufgegeben wird. Aber davon geht derzeit niemand aus, zumal die Kostenschätzung „konservativ“, um nicht zu sagen sehr realistisch, sein soll.

„Wir sind guter Dinge, dass die Berechnungen nahe bei unseren Schätzungen landen werden“, sagt der Projektmanager Wolfgang Hilleke.

Selbstbestimmtes Wohnen

Wenn alles gut läuft und keine weiteren Störfaktoren hinzukommen, könnten im Frühsommer die Tiefbauarbeiten beginnen. Im Rahmen dieser Arbeit müssen zunächst eine Gasleitung und ein kleines Gewässer verlegt werden.

Eventuell starten dann im Oktober/November, also noch vor dem nächsten Winter, die Hochbauarbeiten für die Seniorenresidenz „WohnGut“ Saalhausen, wie der Arbeitstitel für das Projekt lautet.

Dann sollen die Räume für „Selbstbestimmtes und sicheres Wohnen für Senioren im natürlichen Umfeld“, mit dem die Volksbank wirbt, in die Höhe wachsen.

Die Tiefbauarbeiten, die in den nächsten Tagen anstehen, sind nötig, um den Untergrund des Baugeländes im Rahmen der Kostenberechnung geologisch zu untersuchen.

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