Attendorn

Pächter für Gastronomie in der Alten Post gefunden

Bürgermeister Christian Pospischil weiß, wer der Betreiber der Gastronomie in der Alten Post in Attendorn wird. Es muss nur noch der Vertrag unterschrieben werden.

Bürgermeister Christian Pospischil weiß, wer der Betreiber der Gastronomie in der Alten Post in Attendorn wird. Es muss nur noch der Vertrag unterschrieben werden.

Attendorn.   Betreiber und Brauerei für geplante Gastronomie gefunden. Verträge stehen vor Unterzeichnung. Im Sommer soll die Eröffnung stattfinden.

Noch sieht die Alte Post in Attendorn aus wie ein Werk des Verpackungskünstlers Christo, trotzdem hat Bürgermeister Christian Pospischil Grund zum Lachen. Auch wenn er noch keinen Namen nennen will, sind endlich ein Betreiber und eine Brauerei für die im Erdgeschosse des Gebäudes geplante Gastronomie gefunden.

„Bis auf Detailfragen liegen die Verträge unterschriftsreif vor, die Unterzeichnung wird in wenigen Wochen erfolgen“, so der Bürgermeister im Gespräch mit dieser Zeitung. Danach brauche es noch circa ein halbes Jahr für die bauliche Umsetzung, so dass er für den Sommer mit der Eröffnung rechne.

Terrasse auf der Rückseite

„Dann wird etwas geboten, das sich deutlich von dem abhebt, was es bisher hier und in der Umgebung gibt“, verspricht der Bürgermeister. Dabei wird auch die geplante Außengastronomie, mit der man den bisher tristen, dann neu gestalteten Vorplatz aufwerten werde, sowie eine Terrasse auf der Rückseite des Gebäudes eine Rolle spielen soll.

Zusammen mit dem Kino, dessen Vorbereitungen „auf Hochtoren laufen“ und dessen Baubeginn bereits im März sein soll, und dem Alten Bahnhof, für den Planungskosten von 250 000 Euro im Haushalt 2018 veranschlagt sind und der baulich in 2019 in Angriff genommen werden soll, erhofft Bürgermeister Pospischil eine deutliche Steigerung der Attraktivität der Attendorner Innenstadt.

Einweihung wird mit Frühlingsmarkt gefeiert

Erste positive Effekte wünscht er sich aber bereits von der Eröffnung des dann deutlich erweiterten Rossmann-Drogeriemarktes und der Fertigstellung der Niedersten Straße, deren Einweihung am 11. März mit dem Attendorner Frühlingsmarkt gefeiert werden soll.

„Damit sind dann die größten Behinderungen für den Straßenverkehr vorbei“, meint Christian Pospischil, wenn es auch im weiteren Verlauf der Umsetzung des Innenstadt-Entwicklungskonzepts noch zu weiteren baustellenbedingten Behinderungen in der Innenstadt kommen werde. Zunächst in der Kölner Straße zwischen Uhren-Schmuck Gummerbach und der Bäckerei König.

Ob und wann sich die Veränderungen im Attendorner Stadtbild auch positiv auf den Einzelhandel auswirken, bleibe abzuwarten. Immerhin hätten statistische Erhebungen ergeben, dass sich die Kaufkraft in Attendorn weiter positiv entwickelt habe und die Kaufkraftbindung stabil geblieben und nicht weiter gesunken ist.

Aus der Geschichte der Alten Post

Die Stadt Attendorn hatte das alte Postgebäude in der Niedersten Straße im Frühjahr 2015 aus Privatbesitz gekauft.

Die Schalter in dem aus dem Jahr 1926 stammenden Postgebäude hatten bereits im November 2007 geschlossen.

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