Notfallseelsorge

„Notfallseelsorge im Kreis Olpe“: Neue Mitarbeiter gesucht

Damit die Notfallseelsorge im Kreis Olpe auch weiterhin zuverlässig ihre Aufgabe wahrnehmen kann, werden neue Mitarbeiter/-innen gesucht. Hier Björn Picker, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Notfallseelsorge (links) und Pfarrer Ludger Wollweber.

Damit die Notfallseelsorge im Kreis Olpe auch weiterhin zuverlässig ihre Aufgabe wahrnehmen kann, werden neue Mitarbeiter/-innen gesucht. Hier Björn Picker, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Notfallseelsorge (links) und Pfarrer Ludger Wollweber.

Foto: Privat

Kreis Olpe.  Damit das ökumenische Projekt im Kreis Olpe bestehen bleibt, sind helfende Hände gerne gesehen. Neuer Ausbildungskurs für Januar 2021 geplant.

Im Jahr 2017 wurde das ökumenische Projekt „Notfallseelsorge im Kreis Olpe“ gestartet. Seitdem leisten 20 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst in der Notfallseelsorge. Wie sie es zeitlich schaffen, tragen sie sich in den Dienstplan ein und werden bei Bedarf von der Leitstelle angefordert – jährlich rund 40 bis 60 Mal.

Wenn das Handy klingelt, ist irgendwo ein Unglück geschehen. Die Anlässe sind vielfältig: Unfälle auf der Straße, im Betrieb oder beim Baden, plötzliche häusliche Todesfälle, Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten oder Einsätze an Schulen. Dann gilt es, den Angehörigen in den ersten Stunden des Schreckens beizustehen, Gesprächspartner zu sein, zuzuhören und so Erste Hilfe für die Seele zu leisten.

Monatliche Treffen

Die Mitglieder des Teams treffen sich monatlich, dann werden Erfahrungen ausgetauscht, Einsätze nachbesprochen, Fortbildungen geplant. Begleitet werden sie dabei durch das Leitungsteam mit Björn Picker, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Notfallseelsorge, Frank Rüter, Pfarrer für Notfallseelsorge in der Region Südliches Westfalen und Pfarrer Ludger Wollweber.

„Gerade an den Katastrophenpunkten im Leben ist Seelsorge gefragt. Religion oder Konfession spielen keine Rolle. Es geht um die Menschen, die Beistand brauchen. Gerade in Zeiten, in denen in den Kirchengemeinden immer weniger Personal verfügbar ist, ist der Dienst der Notfallseelsorge kostbar und unverzichtbar. Ich habe größten Respekt vor allen, die sich auf diese Aufgabe einlassen“, sagt Pfarrer Ludger Wollweber.

Damit die Notfallseelsorge im Kreis Olpe auch weiterhin zuverlässig ihre Aufgabe wahrnehmen kann, werden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Sofern es unter Coronabedingungen möglich ist, startet dann im Januar 2021 ein neuer Ausbildungskurs, der nach acht Abendveranstaltungen und vier Samstagen im späten Frühjahr enden soll.

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