Platin Scala

Nach US-Tournee Auftritt in Carnegie Hall geplant

Die Platin Scala bei der Probe in der Carnegie Hall: Von rechts: Prof. Walter Ratzek, Gissur Pall Gissurarson, Valgerdur Gudrún Gudnadóttir, Ívar Helgason und der Wendener Josef Hesse.

Die Platin Scala bei der Probe in der Carnegie Hall: Von rechts: Prof. Walter Ratzek, Gissur Pall Gissurarson, Valgerdur Gudrún Gudnadóttir, Ívar Helgason und der Wendener Josef Hesse.

Foto: Privat

Wenden.   Josef Hesse aus Wenden hat mit seinen Musikern und Sängern Großes vor. Sogar ein Konzert in der Carnegie Hall ist in Vorbereitung.

Große Pläne hat der Intendant der Platin Scala für das Jahr 2021: „Nach unserer Tournee in den USA sind wir zuversichtlich, 2021 ein Konzert in der ehrwürdigen Carnegie Hall in Pittsburgh Pennsylvania geben zu können.“ Ein Sponsor, so Hesse, für die rund 8.000 Euro teure Miete des weltberühmten Konzertsaales, sei bereits gefunden. Hesse: „Dann werden wir mit einem kompletten Orchester vor Ort sein und natürlich vorwiegend deutsche Musik-Literatur, auch Volkslieder und Operetten spielen.“ Natürlich deshalb, da es in und rund um Pittsburgh zahlreiche Einwanderer mit deutschen Wurzeln gebe, die ein großes Interesse für solche Veranstaltungen zeigten.

Der Plan, in der Carnegie Hall aufzutreten, kam der Platin Scala, Dirigent Walter Ratzek und Josef Hesse bei der US-Tour Ende Mai. Mit einer kleinen Künstlergruppe um Walter Ratzek gab die Platin Scala sechs Konzerte in Pennsylvania und Ohio, genauer gesagt in New Castle (2), Wilmington und Pittsburgh (2) — alles Pennsylvania – sowie in Salem (Ohio).

Filiale in Pennsylvania

Mit dabei die Solisten der Platin Scala, Sopranistin Valgerdur Gudnadóttir, Tenor Gissur Pall Gissurarson und Bariton Ivar Helgason, die während der Tournee, so Hesse, „eine Visitenkarte der musikalischen Extraklasse hinterlassen haben.“

Seit etwa eineinhalb Jahren hat Hesse mit Dan Forsberg einen Manager für die Platin Scala-Konzerte in den USA in der Filiale in Wilmington gefunden, der die Tournee bestens vorbereitet und geplant hatte. Hesse: „Das kann man von Wenden aus nicht machen. Solche Konzerte brauchen eine lange Vorbereitung, entsprechende Werbung und logistische Vorarbeit.

Regelmäßig seien die Darbietungen der Künstler mit stehendem Applaus und Bravo-Rufen bedacht worden, freute sich Hesse.

Eine Gesangsprobe durften die Solisten in der Carnegie Hall bereits durchführen – nicht ohne eine entsprechende Reaktion auszulösen. Hesse: „Rion R. Paige, Manager für Spezial-Events in der Carnegie Hall in Pittsburg, reagierte bereits beim Ansingen der Solisten mit einem Wow und bestätigte Prof. Walter Ratzek die große Klasse seiner Solisten.“

In bester Erinnerung

Für Auftritte in Cincinnati, so Hesse weiter, habe die Zeit gefehlt: „Das wird aber nachgeholt und ist im kommenden Jahr geplant.“

Dort habe man die Platin Scala ebenso noch in bester Erinnerung. Bürgermeister Shuk Scholz freue sich bereits auf ein Wiedersehen.

Die Konzerte in Pennsylvania und Ohio waren bereits der 3. Aufenthalt der Platin Scala in den USA, die vor gut 20 Jahren schon am Mississippi mit Orchester aufgetreten waren. Hesse: „Solche Gastspiele sind für uns ein wichtiger Bestandteil des Kulturaustausches mit den USA.“

In wenigen Wochen kann aber auch das heimische Publikum die Platin Scala-Solisten mit Walter Ratzek am Flügel wieder hören – und zwar im Hotel Platte in Niederhelden. Am Sonntag, 7. Juli, ab 18 Uhr, treten auf: Tenor Gissur Pall Gissurarson, die US-Sopranistin Sarah Cossaboon, Olga Caspruk (Ukraine) und Bariton Ivar Helgason.

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