Selbstversuch auf zwei Rädern

Mit dem E-Bike statt dem Auto ins Olper Büro

Gunnar Steinbach fährt mit seinem E-Bike eine Woche lang jeden Tag zur Arbeit.

Gunnar Steinbach fährt mit seinem E-Bike eine Woche lang jeden Tag zur Arbeit.

Foto: Verena Hallermann / WP

Eine Woche statt mit dem Auto mit dem E-Bike zur Arbeit. Geht das auch bei Hitze? Kommt man bürotauglich an?

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„Das darf doch wohl nicht wahr sein“, lauteten die erste sieben Worte, mit denen dieser Selbsttest, begonnen hat. Mit den gleichen sieben Wochen ist er kurz darauf erstmal auch beendet worden. Erstmal - der Stotterstart liegt eine Woche zurück, über das wieso, weshalb, warum später mehr.

Gestern ging’s los: eine Woche statt mit dem Auto mit dem E-Bike von Attendorn nach Olpe in die Redaktion. Schon beim Start kurz nach 9 Uhr über 20 Grad auf dem Thermometer und Wetterwarnungen von Rekordhitze im Kopf. Die entscheidende Frage: Kommt man unter diesen Bedingungen noch bürotauglich am Ziel an, oder ist ein Komplettwechsel der Garderobe Pflicht?

Antwort: Alles kein Problem. Wenn man „Bürotauglichkeit“ zum Ziel erklärt und sportliche Aspekte hintan stellt, bügelt der E-Motor alle Steigungen glatt, der Fahrtwind kühlt, die 20,22 Kilometer (von Tür zu Tür) sind ein Kinderspiel. 51:38 Minuten Fahrtzeit, 23,5 km/h Durchschnitt.

Der Himmel blau, die Bigge immer noch zu mehr als 90 Prozent gefüllt und an den Ufern an diesem Dienstagmorgen so gut wie nichts los. Der Spaßfaktor auf einer Skala von 0 bis 10? Für alle, die gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind, eine klare Zehn!

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