Stadtfest

Lennestädter trotzten Regen beim 43. Stadtfest

Nicht das kühle Wetter, sondern die Partystimmung steht auf dem Lennestädter Stadtfest am Samstag im Vordergrund.

Nicht das kühle Wetter, sondern die Partystimmung steht auf dem Lennestädter Stadtfest am Samstag im Vordergrund.

Foto: Nicole Voss

Altenhundem.  Partystimmung und keineswegs das Wetter stehen am Samstag im Vordergrund. Größter Besucherandrang herrscht wieder am Marktplatz.

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Abwechslungsreich, informativ, unterhaltsam, musikalisch, interessant - die Liste der Adjektive, die das 43. Stadtfest beschreiben, ließe sich beliebig fortsetzen. Auf den Punkt gebracht war es eine gelungene Veranstaltung im 50-jährigen Jubiläumsjahr der Stadt Lennestadt. Das Fest der Lennestädter für Lennestädter hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr genau dahin entwickelt.

Einige Dörfer, in diesem Jahr Altenvalbert, Halberbracht und Saalhausen, nutzen die Chance sich einem großen Publikum zu präsentieren. Am Stand der Saalhauser war die Karnevalgesellschaft „Rote Funken“ sogar in Kostümen präsent und der Anglerstammtisch servierte frische Forellen.

Altenvalbert gab den Besuchern die Chance ihr Geschick beim Kuhmelken auf die Probe zu stellen und die Abordnung aus Halberbracht bedruckte T-Shirts, verkaufte „Souvenirs“ und selbst gemachten Schnaps. Die Vereine und heimischen Unternehmen waren in das dreitägige Fest eingebunden.

Blaulichtmeile der Feuerwehr

Einen Besuch wert war auch die Blaulichtmeile der Feuerwehr. Rund 50 Wehrleute gaben, mit Wehrführer Markus Hamers Einblicke in ihr ehrenamtliches Tun, zeigten Fettexplosionen und informierten über die Fahrzeuge. Auch die Jugendfeuerwehr war eingebunden.

Das Lennestädter Kinderfest vor dem Bahnhof bot Abwechslung für den Nachwuchs. Der Marktplatz stand im Zeichen der AOK Family-Fun-Tour. An der eigens aufgebauten Aktivitätenstraße waren Geschick, Schnelligkeit und Kondition gefragt. Am Sonntagnachmittag gab sich ein bekannter Gast ein Stelldichein: Ährwin, das Maskottchen des FC Schalke 04.

Manche Fans waren so begeistert, dass sie lautstark die Vereinshymne anstimmten und zum Foto mit dem Maskottchen posierten. An den etwa 60 Ständen der auswärtigen Händler gab es Nützliches und Interessantes.

Blasmusik auf dem Marktplatz

Am Sonntagnachmittag verwöhnten alle Lennestädter Musikvereine und Spielleute das Publikum mit flotten Weisen.

Und was machen Lennestädter und ihre Gäste, wenn es am Stadtfestsamstag kühl ist und regnet? Hingehen, was denn sonst? So geschehen am Samstagabend. Laut Polizeiangaben tummelten sich rund 6000 Besucher am Samstag auf der Partymeile, zu der die Altenhundemer City mal wieder avancierte.

Der größte Besucherandrang herrschte wieder am Marktplatz. Dort hauten „United Four“ zu späterer Stunde mächtig in die Tasten und ließen die Boxen beben. Entgegen ihres Erscheinungsbildes waren die „Jungs“ ganz zahm und hauten die Gassenhauer á la „Cordula Grün“ nur so raus. Frontman „Mazze Glazze“ zog die Feierwütigen auf dem rappelvollen Marktplatz mit seiner mitreißenden, unkomplizierten Art locker in seinen Bann.

Gaudi ohne Noten

Am Rathaus waren die Besucherzahlen überschaubarer. Der Musikstil zu späterer Stunde war genau richtig für die Tanzwilligen und Feierfreunde. „Blechblos‘n“ eroberten die Bretter, die die Welt bedeuten, und ließen keinen Zweifel daran, wo der bayrische Musikspaß beginnt. Mit ihren mehr als 25 Jahren Bühnenerfahrung und zig Instrumenten im Gepäck war die Gaudi optisch und musikalisch ansprechend. Lebensfreude pur am Rathaus mit der siebenköpfigen Band, die seit einem Vierteljahrhundert zu den Wiesen-Bands auf dem Münchener Oktoberfest zählt. Schnurstracks ging es weiter in die irische Traumwelt ins Hundemer Eck mit dem Duo „Glengar“.

Trommelfelltest am Bahnhof

Richtig was zu tun bekam das Trommelfell am Bahnhof. Die rockigste der vier Bühnen lockte nicht nur die jüngeren Besucher an. Fans der härteren Klänge aller Altersklassen waren hier gut aufgehoben - und das waren auch einige.

Für die perfekte Versorgung mit Getränken sorgte in diesem Jahr der Schützenverein Maumke, der 2020 100 Jahre alt wird. Mit Zapferfahrenen und Newcomern hinterm Tresen hatten die Verantwortlichen eine stattliche Mannschaft zusammen gestellt. Alleine am Samstagabend waren rund 60 Helfer im Einsatz.

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